RfW-Krenn zum Rauchverbot: Gastronomen sind nicht schuld am Rauchertod!

SPÖVP-Anlasspolitik ist kein Zeichen für eine verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik!

Wien (OTS) - Der Tod des Journalisten Kurt Kuch sei tragisch und leider kein Einzelfall. Das Risiko, an Krebs und anderen Krankheiten zu leiden, sei durch eine gesunde Lebensweise recht klein zu halten. Jedoch könne es nicht sein, dass eine Branche allein zur Verantwortung gezogen wird, während die Regierung weiterhin auf die Steuereinnahmen durch Tabakkonsum scharf sei. "Die Gastronomen haben keine Rechtssicherheit mehr, dazu haben Sie jedoch einen rechtlichen Anspruch. Man kann nicht Umbauten für die Trennung in Raucher- und Nichtraucher-Bereiche vorschreiben und diese dann mehrfach wieder durch neue Regelungen mal für gültig und mal für ungültig erklären. Gastronomen und Hoteliers leiden ohnehin an ständigen und unnötigen Bürokratieverschärfungen." fasst WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Matthias Krenn zusammen.

"Diese Anlasspolitik ist anbiedernd und unnötig. Gastronomen dürften dann ja auch keinen Alkohol mehr ausschenken, weil das gesundheitsschädlich ist. Und Speisen mit höherem Salz- oder Fettgehalt sowie Getränke mit Zuckergehalt dürften auch nicht mehr ausgegeben werden. Es kann nicht sein, dass die versagende Gesundheitspolitik der Regierung auf dem Rücken einer einzelnen Branche ausgetragen wird. Das kann so nicht funktionieren!", so Krenn.

Ein Blick zu den Nachbarn in Bayern, wo das Nichtrauchergesetz in der Gastronomie schon durchgesetzt wird, zeige, dass sich dadurch ganz andere Probleme ergeben. So stehen eine Vielzahl von Gästen vor den Restaurants und Bars und rauchen. Das störe die Anwohner. Aber der Konsument raucht weiterhin, ob gesund oder nicht und hört auch nicht damit auf, nur weil in einem Lokal Rauchverbot herrscht. Es werden eben Lokale nicht mehr besucht werden und diese dann aufgrund sinkender Umsätze zusperren müssen. "Wir brauchen daher sowohl eine intelligente Gesundheitspolitik mit Raucheraufklärung und eine verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik. Mit polemischen Hauruck-Aktionen gegen Unternehmer wird man Rauchern nicht das Rauchen abgewöhnen, dafür aber einer ganzen Branche Schaden zufügen!" so Krenn abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender, Bundesmedienreferat
office@rfw.at
http://www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001