Video und Film in der Unternehmenskommunikation: 49% von Österreichs Top500-Unternehmen stehen noch am Anfang

Peter Hajek und WEST4MEDIA präsentieren die erste Trendstudie zu Corporate TV. +Bild +Grafik

Wien (OTS/WEST4MEDIA) - Österreichs Unternehmen setzen zunehmend auf den Einsatz von Videos in der Unternehmenskommunikation. Das zeigt nun die erste Trendstudie, in der Österreichs Top500-Unternehmen befragt wurden: Ein Großteil der Befragten (86 Prozent) setzt bereits Videos in der Kommunikation ein, aber nur 49 Prozent verfügen über professionelle Infrastruktur bzw. die nötige Basis. International betrachtet hinken österreichische Unternehmen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, hinterher. Doch die Studie gibt Grund zur Hoffnung und bietet eine klare Prognose: Corporate TV entwickelt sich zum Leitmedium der Unternehmenskommunikation. 81 Prozent der Befragten gaben an, dass Corporate TV weiter an Bedeutung gewinnen wird und auch die Budgets verschieben sich zunehmend dorthin.

Corporate TV steht für alle Filmproduktionen eines Unternehmens, die nicht in die Kategorie "klassische Werbung" fallen. Dazu gehören Videos und Animationen für unterschiedlichste interne sowie externe Kommunikationsaufgaben, von der Prozessdokumentation bis hin zur bewegten Teamvorstellung. Die Filmproduktionsfirma WEST4MEDIA unterstützt Unternehmen seit fünf Jahren dabei, das Medium Film professionell für ihre Kommunikationsziele einzusetzen und hat nun Peter Hajek mit der ersten Marktforschung zu dem Thema beauftragt. WEST4MEDIA-Geschäftsführer Alexander Strohmer über das Ergebnis: "Die Studie belegt, was wir häufig beobachten: Eine große Mehrheit der Unternehmen betreibt bereits Corporate TV auf die eine oder andere Weise, aber nur rund die Hälfte verfügt tatsächlich über die professionellen Strukturen, um das Material auch bestmöglich zum Einsatz zu bringen".

Österreichische Unternehmen hinken international hinterher

Sieht man von einigen prominenten Beispielen wie Red Bull, OMV oder VoestAlpine ab, wird im Vergleich zu anderen Ländern das Potential von Corporate TV in Österreich noch wenig genutzt. Peter Hajek erklärt, was dahintersteckt: "Es besteht offenbar gerade beim Thema Film und Bewegtbild Respekt vor Neuerungen, der viele Unternehmen zögern lässt." Jene Unternehmen, die den Schritt wagen, sind im Vorteil, denn am Einsatz von Videos führt kein Weg vorbei, da bis 2018 der datenmäßige Anteil von Videos am Internet-Traffic 79 Prozent betragen wird. Unternehmen dürfen die Chance nicht verpassen, einen möglichst großen Anteil davon selbst mitzugestalten.

Corporate TV wird zum Leitmedium der Unternehmenskommunikation

Alexander Strohmer ist überzeugt: "Corporate TV funktioniert anders als Texte oder Fotos. Mit Videos können Emotionen und damit Informationen viel einfacher transportiert werden. Durch das Internet und das geänderte Nutzungsverhalten von Medien ist Corporate TV ein unglaublich wichtiger Kanal für Firmen geworden". Österreichs Unternehmen ist das zunehmend bewusst, denn 81 Prozent der Befragten stellen fest, dass Corporate TV an Bedeutung zunehmen wird und mehr als die Hälfte (58 Prozent) plant, in Zukunft mehr Budget von anderen Kommunikationskanälen hierher zu verlagern.

Voraussetzungen gegeben - Umsetzung mangelhaft

"85 Prozent von Österreichs Top500-Unternehmen verfügen bereits über einen eigenen YouTube-Kanal. Das Problem ist, dass es für einen Großteil davon besser wäre, ihre Kunden würden ihn nicht besuchen, weil die Qualität des Inhalts einfach unprofessionell ist. Davon profitiert das Image bestimmt nicht, auch wenn genau das die Absicht gewesen sein mag", so Strohmers ernüchternde Bilanz. "Genauso, wie Websites früher oft von 'guten Bekannten' erstellt wurden, um Kosten zu sparen, wird nun bei der Produktion von Videos ebenfalls gespart -bei der Bedeutung, die dieses Medium jetzt schon hat, kommt eine solche Vorgehensweise einem imagemäßigen Eigentor gleich."

Weitere Infos zur Studie: http://www.west4media.com/

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