WGKK unterstützt angehende Nichtraucherinnen und -raucher

Angebote reichen von Einzel- über Gruppentherapie bis hin zur stationären Raucherentwöhnung

Wien (OTS) - Jede zweite Raucherin bzw. jeder zweite Raucher möchte ihr bzw. sein Rauchverhalten ändern und jede bzw. jeder Fünfte möchte völlig von der Zigarette loskommen. Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) weist anlässlich des Weltnichtraucher-Tages am 31. Mai auf ihr umfangreiches Angebot für Betroffene hin.

Wer das persönliche Gespräch und medizinische Hilfe sucht, kann einen Termin mit einer Raucherberaterin bzw. einem Raucherberater in einem der vier WGKK-Gesundheitszentren vereinbaren. Dabei wird die weitere Vorgehensweise (z. B. Einzel- oder Gruppentherapie) besprochen. Bei Bedarf können auch psychotherapeutische Angebote, wie etwa autogenes Training oder eine Ernährungsberatung, in Anspruch genommen werden. Die Beratung und (nichtmedikamentöse) Therapie sind kostenlos. Es muss nur die e-card mitgebracht werden.

Darüber hinaus können sich aufhörwillige Raucherinnen und Raucher im Gesundheitszentrum Wien-Süd im IKAR (Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Antirauchtherapie) beraten lassen. Bei dem von der WGKK ins Leben gerufenen Programm führen Ärztinnen und Ärzte der WGKK die Betroffenen durch eine fachärztliche Untersuchungsserie. Nach Vorliegen diverser Befunde wird ein maßgeschneidertes Therapieprogramm (einzeln oder in der Gruppe) zusammengestellt.

Beratung für Betriebe

Für schwer tabakabhängige Menschen, die bereits Folgeerkrankungen haben, ermöglicht die WGKK eine dreiwöchige stationäre Rauchertherapie im Grazer Josefhof. Das Programm umfasst dabei drei Stufen: Erkennen von Ursachen, Erarbeiten von Alternativen und Vorbereitung für das Leben zu Hause.
Nach Ende des Aufenthalts können die ehemaligen Raucherinnen und Raucher ein Jahr lang ärztliche Nachbetreuung im Rahmen eines monatlich stattfindenden Raucher-Jour-fixe in Anspruch nehmen, um das Rückfallrisiko zu minimieren.

Die WGKK berät auch Betriebe, die sich für das Thema Rauch-Stopp interessieren. Es gibt etwa Motivationsvorträge zur Raucherentwöhnung, bei denen u. a. über die Gefahren des Rauchens, die Entstehung des Suchtverhaltens und die Erstellung einer Entwöhnstrategie plus deren Vor- und Nachteile gesprochen wird. Weiters bietet die WGKK in den Unternehmen eine ambulante Entwöhnungstherapie für Raucherinnen und Raucher an.

Neben all diesen Angeboten gibt es auch kostenlose Broschüren zu den Tabakentwöhnungsangeboten der WGKK, die in Betrieben, Ordinationen oder Schulklassen verteilt werden können. Die Publikationen (Das Rauchfrei-Telefon - Broschüre zum Rauchstopp; Good bye, Glimmstängel! Rauchfrei mit der WGKK) sind auch auf der WGKK-Website zu finden (www.wgkk.at - Service - Bestellung von Informationsmaterial - Gesundheit und Vorsorge).

Hier die Kontaktadressen für aufhörwillige Raucherinnen und Raucher:

Raucherberatung in den Gesundheitszentren:

Gesundheitszentrum Wien-Süd
Dr. Dietmar Windisch
1100 Wien, Wienerbergstraße 13
Telefon: +43 1 601 22-2165

Dr. Windisch ist auch die Kontaktperson für IKAR und die stationäre Raucherentwöhnung.

Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf
Dr. Herbert Nell
1060 Wien, Mariahilfer Straße 85-87
Telefon: +43 1 601 22-40696

Gesundheitszentrum Wien-Mitte
Dr.in Waltraud Kellner
1030 Wien, Strohgasse 28
Telefon: +43 1 601 22-40345

Gesundheitszentrum Wien-Nord
Dr.in Ingrid Schulz
1210 Wien, Karl-Aschenbrenner-Gasse 3
Telefon: +43 1 601 22-40229

Rauchfrei im Betrieb:

E-Mail: gesundheitsfoerderung@wgkk.at
Telefon: +43 1 601 22-2052

Broschürenservice:

Telefon: +43 1 601 22-2119
Fax: +43 1 601 22-2135
E-Mail: office.oea@wgkk.at

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Gebietskrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Mag.a Regine Bohrn
Wienerbergstraße 15-19, 1100 Wien
Tel.: +43 1 601 22-1351
Fax: +43 1 601 22-2135
E-Mail: regine.bohrn@wgkk.at
www.wgkk.at

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