Mit "Ans Werk! Mit voller Kraft für Österreich!" zieht das BZÖ in den EU-Wahlkampf

Das BZÖ stellte in Wien die Plakatserie für die EU-Wahl vor. Kritik an EU-Bürokratie, Rettungschirmen und hohen Steuern ziert die Linie.

Wien (OTS) - Kreative Kräfte aus dem BZÖ haben in den letzten beiden Wochen an der Plakatkampagne für den EU-Wahlkampf des BZÖ gearbeitet:"Uns war es wichtig, die Kreativität innerhalb der Partei zu nutzen. Wir verzichten auf Worthülsen und Kinderreime und wollen mit klaren politischen Botschaften in die Intensivphase des Wahlkampfes eintreten", so BZÖ Bündnisobmann Gerald Grosz bei der heutigen Pressekonferenz im Kursalon Hübner. Die Plakatserie, bestehend aus 200 16 Bogen Plakaten und 3.000 Dreieckständerflächen, trägt den Hauptslogan "Ans Werk! Mit voller Kraft für Österreich!" Die Plakatkampagne startet diese Woche österreichweit und wird mit drei Kernbotschaften unterfüttert.

Im Gegensatz zu den grafischen Floskelverarbeitungen anderer wahlwerbender Parteien, die mit Herz-Schmerz oder Infantilismen fuhrwerken, packt das BZÖ die wahren Anliegen der Bürger: "Wir möchten uns nicht auf Überschriften und Plattitüden beschränken. Wir zeigen direkt unsere Inhalte auf. Ja zu Europa, Nein zu dieser EU! Ja zu mehr direkter Demokratie! Höhere Löhne, niedrigere Steuern und niedrigere Preise", erklärte Grosz.

Abheben möchte sich das Bündnis auch in Form der Ausführung ihrer grafischen Linie. "Im Gegensatz zur FPÖ schämen wir uns nicht, unsere Spitzenkandidatin auf die Plakate abzudrucken. Auf unseren Sujets findet man auch das Parteilogo. Dieses vermisst man ja auf der ÖVP-Werbung", so Grosz, der das Wort an die BZÖ-Spitzenkandidatin zur EU-Wahl, Mag. Angelika Werthmann, übergab.

Das BZÖ kritisiert in seiner Kampagne die Unverhältnismäßigkeit, in der einerseits Steuergeld verbraucht wird und auf der anderen Seite soziale Standards sinken. Schuld daran sei unter anderem die Eurokrise. Die damit verbundenen steigenden Belastungen seien ein Anschlag auf die Geldbeutel der Bürger. "Die Menschen können sich das Leben einfach nicht mehr leisten. Zwei Jobs sind in Europa heute gang und gäbe", so Angelika Werthmann, die mit ihrer Geschichte über das Leben eines jungen Kochs, der nur mühsam mithilfe eines Nebenjobs über die Runden kommt, die derzeitige Situation der Jugend in Europa gut darstellt.

Werthmann spricht auch klar über die Wut auf Banken und Spekulanten, die von der Bevölkerung ausgeht. Sie seien diejenigen, die diese Krise ausgelöst hätten. Diejenigen, die ihre Gewinne privatisieren, aber Verluste auch gerne wieder sozialisieren.

Auch im Bereich der Instandhaltung des teuren Verwaltungsapparats der Europäischen Union nimmt Werthmann kein Blatt vor den Mund: "Wir leisten uns einen riesigen Beamtenaufwand und eine Vielzahl an Studien. Da werden extern Aufträge vergeben, die man auch intern erledigen kann", so Werthmann, die in ihrer Zeit als Europaabgeordnete nicht nur ein starkes Demokratiedefizit in Brüssel kennenlernen musste, sondern auch gegen enorme Ressourcenverschwendung anzukämpfen hatte.

Abschließend sprach die BZÖ-Spitzenkandidatin davon, dass ein Grund für die niedrige Wahlbeteiligung die Verdrossenheit der Bürger sei, die zusehen muss, wie die EU die Kleinigkeiten des Lebens reguliert, die wichtigen Aspekte jedoch kaum anspricht. Gemeint seien damit Verordnungen im Bereich Kaffeemaschinen bis hin zu Gurken und Glühbirnen. "Die Menschen wollen, dass man sich um die großen Themen kümmert. Wenn wir nur 50% der Nichtwähler davon überzeugen können, sich mit dem Parteiprogramm auseinanderzusetzen, ist ein wichtiger Schritt für unsere Demokratie gelungen", so Werthmann abschließend.

Bündnisobmann Gerald Grosz gab sich realistisch und gleichzeitig zuversichtlich:"Wir werden die Intensivphase nutzen, um einen Achtungserfolg zu erzielen. Wir wollen, dass Angelika Werthmann Österreich im EU-Parlament vertritt", so Grosz abschließend.

Der Wahlauftakt findet am kommenden Montag, dem 28.April 2014 im Parkschlössl in 1030 Wien statt. Ab 19:00 Uhr wird damit die Intensivphase des EU-Wahlkampfes eingeläutet. Die Kampagne des BZÖ umfasst 200 16Bogen Plakate, 3.000 Dreieckständerflächen und 300 Privataffichierungen. Die Kampagne startet diese Woche in ganz Österreich und dauert bis zum Wahltag am 25.Mai. Als Giveaways entschied man sich für Kugelschreiber, Post Its, Broschüren und Setkarten. Das Budget für die Kampagne umfasst 500.000 Euro.

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