KURIER: Berufsverbot für Wiener Arzt

Staatsanwalt ermittelt: Verdacht der Arzneimittelfälschung und des Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz

Wien (OTS/Kurier) - Es sind schwere Vorwürfe, die gegen einen Allgemeinmediziner in Favoriten erhoben werden: Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der Arzneimittelfälschung, Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz und wegen Hehlerei, bestätigt eine Sprecherin gegenüber dem KURIER.

Konkret werde ihm unter anderem vorgeworfen, gefälschte Arzneimittel gekauft und weitergegeben zu haben, sagt sein Anwalt Jürgen Stephan Mertens dazu. Außerdem soll er Patienten Drogenersatzmittel, aber auch auch Anabolika in viel zu großen Mengen abgegeben haben. Mertens möchte jetzt mit Gutachten seinen Mandanten entlasten.

Die MA 40 hat vor wenigen Tagen ein Berufsverbot ausgesprochen.
Die 6000 Patienten des Artzes sind irritiert, weil die Praxis
noch geöffnet ist, aber kein Mediziner mehr anwesend ist.

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