Fekter: Burgtheater braucht jetzt einen Neubeginn mit struktureller Kosteneffizienz und gleichbleibendem künstlerischem Niveau

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Das Burgtheater braucht jetzt einen Neubeginn mit struktureller Kosteneffizienz bei gleichbleibendem künstlerischem Niveau", sagte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Maria Fekter heute, Dienstag, nach den Ereignissen bezüglich des Burgtheater-Managements. "Mit den Maßnahmen, die Kulturminister Ostermayer gesetzt hat, wird ein Neubeginn möglich. Dieser muss aber nach den Ereignissen der letzten Monate strikt auf Kosteneffizienz ausgerichtet sein. Das Burgtheater darf - auch in seiner unbestrittenen künstlerischen Qualität - nicht weiter darunter leiden, dass es manche als sprichwörtlichen Selbstbedienungsladen missbraucht haben."

"Das Burgtheater ist - mit öffentlichen Geldern! - großzügig dotiert und kann über mehr Budget verfügen als vergleichbare Bühnen in Europa", fügte Fekter hinzu. "Bedauerlicherweise sind aber die Produktionskosten oftmals viel zu hoch - insbesondere das Leading Team hat sich selbst offensichtlich überproportional hohe Gagen ausbezahlt, was ja der Rechnungshof auch schon massiv kritisiert hat."

"Um das hohe künstlerische Niveau des Burgtheaters halten zu können, muss es daher nun zu umfangreichen strukturellen Maßnahmen und gleichzeitig zu mehr Effizienz bei den Produktionen kommen", betonte die ÖVP-Kultursprecherin und kam auch auf die parlamentarische Kontrollfunktion zu sprechen: "Die Gagenexplosionen sind erst in jüngster Zeit entstanden und müssen im Kulturausschuss hinterfragt werden, so etwa bei der Sitzung des Kulturausschusses übermorgen, Donnerstag." Fekter hofft trotz der Entlassung Hartmanns und des Rückzugs von Georg Springer auf deren Erscheinen in der Donnerstags-Sitzung des Ausschusses. "Wir werden uns mit der Causa jedenfalls intensiv befassen."
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