"7000 neue Wohnungen pro Jahr reichen allein wegen Zuwanderung nicht aus!"

ÖAAB-FCG-Chefin Gaby Tamandl: "Die hausgemachte Probleme werden durch geschönte Projekte und Statistiken nicht gelöst"

Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - "Die Ankündigung von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, in den beiden kommenden Jahren je 7000 neue geförderte Wohnungen bauen zu wollen, ist ja an und für sich erfreulich, leider aber angesichts der steigenden Zuwanderung und der explodierenden Mietkosten in Wien nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein", kritisiert ÖAAB-FCG Chefin Gabriele Tamandl die am Dienstag verkündete "vermeintliche Wohnbauoffensive" der Stadt Wien. Nicht nur, dass die Wohnbauleistung in Wien in den vergangenen Jahren stark gesunken ist, könne man die angekündigte Offensive nur als ein "wahlbedingter Frühlingswind" bezeichnen, wie Tamandl ihre Kritik unterstreicht
Ursache für die immer noch steigenden Wohnkosten in Wien sind nämlich neben dem selbstverschuldeten Wohnungsmangel auch die von der rotgrünen Stadtregierung beschlossenen exorbitanten Gebührenerhöhungen bis zu 70 Prozent.
"Dass der rote AK-Präsident Rudi Kaske von der Stadt Wien nun den Einsatz aller Wohnbauförderungsmittel verlangt, zeigt nicht nur seine Unwissenheit auf, sondern ist letztlich auch nur Augenauswischerei", wie die ÖAAB-FCG-Chefin meint. Wien investiere nämlich bereits jetzt schon alle Förderungsgelder des Bundes in den Wohnbau. "Aber eben immer noch viel zu wenig, um den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen zu können."
Die hausgemachten Probleme rund um das von der gesamten AK - und nicht nur von Rudi Kaske - geforderte "leistbare Wohnen" werde durch geschönte Projekte und Statistiken mit lediglich angekündigten Wohnbauleistungen noch lange nicht gelöst. Tamandl fordert daher einen sofortigen Gebührenstopp und eine tatsächliche Erhöhung der Wohnbauleistung in Wien. "Die 7000 neuen Wohnungen pro Jahr sind ja nur ein notwendiges Nachziehen, wegen der seinerzeitigen Versäumnisse unter Wohnbaustadtrat Werner Faymann."

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