FPÖ: Karlsböck: Anhebung der Studienbeihilfe für Studierende viel zu wenig

Geplante Novelle zur Studienförderung Schritt in richtige Richtung, aber nur Tropfen auf den heißen Stein

Wien (OTS) - Der freiheitliche Wissenschaftssprecher Dr. Andreas F. Karlsböck sieht in der von Wissenschaftsminister Mitterlehner heute zur Begutachtung vorgelegten Novelle zum Studienförderungsgesetz einen Schritt in die richtige Richtung, sie sei aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Situation der Studierenden werde kaum verbessert.

"Geht man von einer höchstmöglichen Basisfinanzierung von 619 Euro aus, so macht die im Ministerialentwurf in Aussicht gestellte Erhöhung des Zuschlages von 60 auf 100 Euro gerade einmal ein Drittel der Inflationsabgeltung aus", beklagt Karlsböck. Das sei zu wenig. Der FPÖ-Wissenschaftssprecher verweist in diesem Zusammenhang auf einen Entschließungsantrag der Freiheitlichen, der am 29. Jänner des Jahres im Nationalrat eingebracht worden sei und die "sofortige Erhöhung der Studienbeihilfe um 17% sowie deren jährliche Valorisierung" verlange. Die Studienbeihilfe sei nämlich in den letzten Jahren nicht erhöht worden und habe sich damit real massiv verringert. "Die letzte Erhöhung um damals 12 Prozent gab es vor über sechs Jahren und hat den Wertverlust durch die Inflation seit der davor liegenden Erhöhung im Sommersemester 1999 nicht ausgeglichen", kritisiert Karlsböck.

Es müsse sichergestellt werden, so der freiheitliche Wissenschaftssprecher, dass das Studienförderungssystem dem Anspruch gerecht werde, kostendeckende Stipendien zu bieten. Eine Studienbeihilfe sei schließlich dazu da, den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, bei entsprechendem Fleiß in einer angemessenen Zeit fertig zu werden, betont Karlsböck. Es gehe nicht an, dass sich viele Studierende trotz des Bezuges von Studienbeihilfe veranlasst sehen, aus finanziellen Erwägungen nebenbei berufstätig zu sein. Gerade dies "soll als ein das Studium behindernder Faktor durch Studienbeihilfen zurückgedrängt werden", wie es in den Erläuterungen zum Studienförderungsgesetz heiße, so Karlsböck abschließend.

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