Schittenhelm: Alarmierende Zahlen durch neues Brustkrebsfrüherkennungsprogramm

Wien, 11. März 2014 (ÖVP-PK) "Aktuellen Berichten zufolge ist in Österreich die Zahl der Mammografien durch das neue Brustkrebsfrüherkennungsprogramm um 21 Prozent zurückgegangen. Das ist alarmierend", so die Bundesleiterin der ÖVP Frauen Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm. Eine Zuweisung zu einer reinen Vorsorge-Mammographie durch den behandelnden Gynäkologen ist nicht mehr vorgesehen, außer wenn bereits Symptome für Brustkrebs erkennbar sind. "Wir haben bereits im Vorjahr gewarnt, dass durch die Neuerung, dass der Einladungskreis für die kostenlose Vorsorge auf Frauen zwischen 45 und 69 Jahre beschränkt ist und nur mehr extern durch die Sozialversicherungen versandt wird, zu einem Rückgang der Vorsorge führen wird. Wir wissen: Gerade bei Brustkrebs ist die Früherkennung besonders wichtig, um rechtzeitig mit der Behandlung beginnen zu können."

Die ÖVP Frauen appellieren an Gesundheitsminister Stöger, die Zuweisung der Patientinnen durch die behandelnden Ärzte zu einer Vorsorgemammographie ehestmöglich wieder einzuführen. "Die aktuellen Zahlen belegen, was wir bereits im Vorjahr befürchtet haben. Daher schlage ich wiederholt vor, das Brustkrebsfrüherkennungsprogramm auf das bestehende bewährte System aufsetzen. Alle Frauen müssen das Recht haben – gleich welchen Alters – die kostenlose Mammographie auch ohne Anzeichen von Brustkrebs im Sinne von mehr Vorsorgesicherheit in Anspruch nehmen zu können", so Schittenhelm abschließend.

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