BZÖ-Haider: Möchte eine Abgeordnete für Kärnten sein!

BZÖ Auftakt zur Unterschriftensammlung in Klagenfurt. Dr.Ulrike Haider versteht sich als junge, europakritische Kraft.

Wien (OTS) - Zum Beginn der Sammlung der Unterstützungserklärungen, lud die EU-Spitzenkandidatin des BZÖ, Dr.Ulrike Haider-Quercia zur heutigen Pressekonferenz ins Hotel Sandwirth in Klagenfurt. Bis zum 11.April will das Bündnis Zukunft Österreich 2.600 Unterschriften sammeln, um für die Europawahl am 25.Mai kandidieren zu können. "2014 ist ein wichtiges Jahr für Europa. Noch nie war das das europäische Parlament so stark. Die Kompetenzen wachsen und erstmals wird das Parlament auch Einfluss auf die Ernennung des Kommissionspräsidenten haben", so die BZÖ-Spitzenkandidatin Dr.Ulrike Haider-Quercia bei der Pressekonferenz in Klagenfurt.

Kritik äußerte Haider an den derzeitigen Prozessen in der EU. Europa solle nicht als Postenschacherei für Berufspolitiker missverstanden werden. Viel wichtiger sei es, mutige, engagierte Menschen nach vorne zu lassen."Ich weiß, was ein Engagement gegen den großkoalitionären Mainstream bedeutet. Die jungen und bürgerlichen Kräfte müssen gestärkt werden. In Europa herrschen Machtstrukturen, wie sie durch die große Koalition in Österreich gelebt werden. Wir sind weder europahörig, wie die beiden Großparteien, noch verstehen wir uns als destruktive Partei", so Haider.

"Wir versprechen einen modernen Wahlkampf, der sich auch darin verstehen wird, die Menschen über die Prozesse in der EU zu informieren. Dabei ist es wichtig, gemeinsam mit den Medien, die Menschen für Europa zu interessieren. Europa ist die Zukunft." Als klar definiertes Ziel nennt Haider den Einzug ins Europaparlament und bekräftigt:"Ich möchte eine Kandidatin für Kärnten sein. Kärnten soll wieder den Stellenwert einnehmen, den es verdient" so Haider.

Zum Programm äußerte die Spitzenkandidatin einzelne inhaltliche Schwerpunkte. Details dazu, wird es nach dem Bundeskonvent am kommenden Samstag in der Wiener Hofburg geben. Die Reduzierung auf einen einzigen Parlamentssitz wurde auch thematisiert:"Der Erhalt von zwei Sitzungsorten ist enorme Geldverschwendung." erklärte sie. "Das Subsidiaritätsprinzip ist uns ein großes Anliegen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die digitale Sicherheit sein. Der Stellenwert Europas als Forschungsraum ist uns ebenso ein Anliegen", führte Haider aus.

Bündnisobmann Gerald Grosz bekundete seinen Stolz über die Kandidatur von Dr.Ulrike Haider-Quercia und berichtete über das rege, auch internationale Medieninteresse sowie die Statements der Meinungsforschungsinstitute:"Die Prognosen und Umfragewerte von market und Hajek in der letzten Woche geben uns große Zuversicht, das geplante Ziel zu erreichen." so BZÖ-Chef Gerald Grosz. Aber auch die aktuellen Geschehnisse in Kärnten wurden von Grosz thematisiert:"Wir erleben gerade, wie in diesen Stunden die Kärntner ÖVP implodiert. Deshalb laden wir auch die Wähler und Wählerinnen ein, mit Dr.Urike Haider und der neuen Generation des BZÖ einen Teil des Weges zu gehen", so Grosz.

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