ÖVI fordert sachlichen Diskurs im Wohnrecht

Forderungen der Arbeiterkammer hinsichtlich Mietenstopp werden abgelehnt

Wien (OTS) - "Neuerlich wird von der Arbeiterkammer mit vordergründigen Argumenten ein Mietenstopp verlangt. Die Immobilienwirtschaft wehrt sich gegen eine solch undifferenzierte Forderung," so ÖVI Geschäftsführer Anton Holzapfel.

"Die Forderung der AK, die Wertanpassung wieder einmal auszusetzen und in Zukunft nur noch eingeschränkt zu ermöglichen, ist absolut abzulehnen, so Holzapfel. "Man stelle sich nur den Aufschrei vor, wenn mit dem gleichen Argument die Unternehmer in die nächsten Lohnverhandlungen gingen!"

Nicht nur, dass die Wertanpassung als "Mieterhöhung" verkauft wird, das Feindbild des bösen Vermieters wird damit wieder gepflegt. Dass gerade in Wien der Richtwert deutlich vom Marktmietzins abweicht, ist nur politisch erklärbar: Der Richtwert wurde trotz hoher Bodenwerte künstlich niedrig gehalten. In anderen Bundesländern gibt es kein Problem mit den Zu-oder Abschlägen beim Richtwert: Durch die deutlich höhere Ausgangsbasis ist hier die Differenz zu Marktmiete weitaus geringer. "Es kann einem auch niemand erklären, dass die Baukosten in Wien deutlich geringer wären, als in den anderen Bundesländern", so Holzapfel weiter.

Das Naheliegende wird von den Genossen der Arbeiterkammer gerne übersehen: Dass die Stadt Wien die Gebühren bei Müll, Wasser und Kanal erhöht, ob wohl laut Stadtrechnungshof (bislang unter Kontrollamt bekannt) keine Notwendigkeit gegeben wäre, weil ohnehin Überschüsse in Millionenhöhe produziert werden.

Der AK-Wahlkampf ist in absehbarer Zeit vorüber, eine sachliche Diskussion sollte daher auch bald wieder möglich sein.

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Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI)
MMag. Anton Holzapfel
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