FSG/PRO-GE-Anderle zu KOMintern: Ströck hat seit November Betriebsrat

Wahlkampfaktion der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative kontraproduktiv

Wien (OTS/FSG/PRO-GE) - Auch im Wahlkampf sollte man besser bei den Fakten bleiben. Auf Flugblättern der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative (KOMintern), die vor den Filialen der Wiener Bäckerei Ströck verteilt wurden, werden unrichtige Tatsachen und Vorwürfe erhoben. Der Eigentümerfamilie wird unter anderem eine "betriebsratsfeindliche Haltung" vorgeworfen. Zudem wird angegeben, dass es keinen gewählten Betriebsrat im Unternehmen gäbe. "Seit 29. November 2013 gibt es für die rund 1.300 Beschäftigten einen Betriebsrat. Der Betriebsrat hat seine Arbeit für die Beschäftigten aufgenommen und verfügt über eine gute Gesprächsbasis mit der Unternehmensleitung. Diese Querschüsse der KOMintern anlässlich der Arbeiterkammerwahlen sind kontraproduktiv und für den Betriebsrat nicht hilfreich", sagt der Bundesfraktionssekretär der FSG/PRO-GE, Manfred Anderle.

"Die erstmalige Betriebsratswahl ist nur unter großem Einsatz der beteiligten Gewerkschaften gelungen. Und trotz früherer Bedenken, hat auch das Unternehmen die Wahl schließlich unterstützt und arbeitet mit dem neuen Betriebsrat zusammen", stellt Anderle die Fakten richtig. Die Behauptungen auf den Flugblättern der KOMintern seien nicht auf dem aktuellen Stand und daher unrichtig. "Fatal ist, dass Wahlkampf scheinbar mehr zählt als die Arbeit für die Beschäftigten. Mit dieser Vorgangsweise hat die KOMintern dem Betriebsrat und der ArbeitnehmerInnenvertretung sicherlich keinen guten Dienst erwiesen."

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