Mitterlehner: Weiterentwicklung der Studienbeihilfe verbessert soziale Situation der Studierenden

Novelle zur Studienbeihilfe geht in Begutachtung - Förderbedingungen werden ausgeweitet - keine Einbußen durch Familienbeihilfe - Änderung

Wien (OTS/BMWFW) - Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft wird heute eine Novelle zum Studienförderungsgesetz in Begutachtung schicken. "Mit dieser Novelle stellen wir sicher, dass die bevorstehende Änderung der Familienbeihilfe nicht zu Lasten der Studierenden gehen wird. Zudem nutzen wir diese Gelegenheit, um notwendige Verbesserungen für die soziale Situation der Studierenden durchzuführen", so Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Seitens des BMWFW ist die Anpassung mit fünf Millionen Euro budgetiert, die Novelle soll im September 2014 wirksam werden.

Ohne Novelle würde die höhere Familienbeihilfe ab dem Studienjahr 2014/15 zu Kürzungen der Studienbeihilfe bei Studierenden vor dem 24. Geburtstag führen. Dadurch würden Studierende mit gutem Studienfortgang nicht von der Anhebung der Familienbeihilfe in den kommenden Jahren profitieren. Der vorliegende Entwurf des BMWFW sieht daher als Lösung eine statische Verweisung auf das Familienlastenausgleichsgesetz in der Fassung vor der Erhöhung vor. Damit wird auch weiterhin der geringere Betrag der Familienbeihilfe abgezogen. Neben dieser Anpassung sieht der Entwurf auch eine Erhöhung des Zuschlages pro zu betreuendem Kind von 60 auf 100 Euro vor. Angehoben und vereinheitlicht wird auch die Altersgrenze für Studierende mit Kind(ern) auf einheitlich 35 Jahre bei Studienbeginn.

Verbessert werden auch die Förderbedingungen für Studierende, die Geschwister haben. Die Anhebung der Absetzbeträge verringert das zu berücksichtigende Einkommen der Eltern und erhöht damit die Studienbeihilfe. "Die vorliegende Novelle ist ein wichtiger Schritt zur besseren Absicherung Studierender, zumal wir auch die Maßnahmen der entsprechenden Arbeitsgruppe der Hochschulkonferenz berücksichtigt haben", so Mitterlehner. In der Arbeitsgruppe waren Vertreter der uniko, FHK, ÖH, Senate und Wissenschaftsrat eingebunden. Einen weiteren Schwerpunkt setzt der Entwurf bei der Internationalisierung der Studienförderung, indem die Förderbedingungen für Mobilitätsstipendien und Beihilfen für Auslandsstudien verbessert werden, wie auch bei der Verlängerung der Frist für den Beginn eines Master-Studiums nach erfolgreichem Bachelor-Studienabschluss, was vor allem berufstätigen Studierenden zugutekommt.

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