Matthias Hartmann: Rechtliche Schritte gegen die Entlassung werden sofort eingeleitet

Wissensstand des Eigentümervertreters wesentlich größer als bisher bekannt

Wien (OTS) - Matthias Hartmann betonte in einer Aussendung, dass er die heute ausgesprochene Entlassung durch die Holding bzw. die Abberufung als Burgtheaterchef durch den Kunstminister nicht akzeptiert. Er hat unmittelbar nach dem Gespräch mit Minister Ostermayer die Rechtsanwaltskanzlei Kunz Schima Wallentin beauftragt, Klage gegen die Entlassung einzubringen. Anwalt Georg Schima betont, dass die Entlassung vorschnell erfolgte. Einerseits sei der Sachverhalt nicht einmal ansatzweise aufgearbeitet. Andererseits komme es für die Berechtigung der Entlassung nach Aussage der Rechtsanwälte ausschließlich auf den Kenntnisstand des Alleineigentümervertreters, Dr Springer, an. Dieser entsprach mindestens dem von Hartmann. Das wird entscheidend sein und muss jetzt vor Gericht geklärt werden.

Matthias Hartmann: "Man möchte meinen, dass sich der künstlerische Geschäftsführer auf die kaufmännische Direktion, die Kontrollfunktion der Holding und die Wirtschaftsprüfer verlassen könnte. Da wurde ich offensichtlich völlig im Stich gelassen und muss dafür jetzt büßen. Nun verlangt man, dass ich mehr weiß als die Controller und die Kaufleute. Das ist für jeden deutschsprachigen Theaterbetrieb absurd."

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