Burgtheater - Stronach/Franz fordert Sonderprüfung des Rechnungshofes

Hat Aufsichtsrat bei Kontrolle versagt?

Wien (OTS) - Nach den offensichtlichen Personalkonsequenzen beim Burgtheater verlangt Team Stronach Kultursprecher Abg. Marcus Franz eine Sonderprüfung des Rechnungshofes. "Die verworrene Situation und die gegenseitigen Schuldzuweisungen machen eine unabhängige und objektive Untersuchung von höchster Stelle notwendig", betont Franz.

Zur Entlassung von Burg-Chef Matthias Hartmann sagt Franz: "Die Köpfe der Verdächtigen abzuschlagen ist eine wirkungsvolle Methode. Aber ob sie vor einer endgültigen Klärung auch die beste Methode ist, kann bezweifelt werden."

Für den Team Stronach Kultursprecher ist in diesem Zusammenhang auch die Rolle des Aufsichtsrates der Bundestheater-Holding zu klären. "Dieser Aufsichtsrat ist hochkarätig besetzt - u.a. mit der ehemaligen Ministerin Hilde Hawlicek, dem Noch-Sektionschef im Finanzministerium Gerhard Steger oder dem Präsidialchef im Bundeskanzleramt Manfred Matzka. Es ist zu prüfen, warum dieser Aufsichtsrat seiner Prüfpflicht offensichtlich nicht nachgekommen ist."

Franz weist auch darauf hin, dass der Rechnungshof bereits im Jahr 2010 Mängel bei der internen Revision festgestellt hat. "Es muss daher auch geklärt werden, ob und was seitdem in diesem Bereich geschehen ist."

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