FPÖ-Anton: Freiheitliche gegen Aufhebung des LKW-Fahrverbotes im Unteren Drautal

Klagenfurt (OTS) - Gegen die jüngst veröffentlichte Begehrlichkeit von Seiten der Kärntner Frächter und Transporteure, das LKW-Fahrverbot auf der B100 aufzuheben, tritt heute FPÖ-LAbg. Hannes Anton auf. Kärntner Frächter und Transporteure würden sich mit der Aufhebung des LKW-Fahrverbotes auf der B100 zwischen Villach und Spittal/Drau ins eigene Fleisch schneiden, macht Anton aufmerksam. "Denn einheimische Frächter aus der Region dürfen schon jetzt mit einer Ausnahmegenehmigung ihre Firmensitze anfahren und sind aus dem LKW-Fahrverbot ausgenommen. Das ist auch vollkommen in Ordnung, sind es doch genau diese Frächter und Firmen die ihre LKWs in Kärnten angemeldet haben und mit Kärntner Kraftfahrern/innen unterwegs sind. Dadurch zahlen die Frächter die Steuern in Kärnten und beschäftigen einheimische Arbeitskräfte", so Anton.

Hingegen könnten ausländische LKWs das Untere Drautal ganz leicht über die Autobahn durchfahren. Durch eine Aufhebung des LKW-Fahrverbotes würden aber genau diese Mautflüchtlinge in Villach von der Autobahn abfahren und in Spittal/Drau wieder auf die Autobahn auffahren. Von ihnen bliebe dann nur der Lärm, die Abgase und die große Unfallgefahr, macht Anton auf die Problematik aufmerksam.

"Es kann nicht sein, dass ausländische Mautflüchtlinge bei uns keine Steuern zahlen und unsere Bevölkerung mit ihren Brummern belasten. Wir werden das zu verhindern wissen", kündigt Anton an. Er schlägt der Wirtschaftskammer vor, trotzdem aktiv zu werden und ihren Frächtern zu helfen, indem sie für verstärkte Kontrollen der im Ausland angemeldeten LKWs eintritt. Diese LKWs werden nämlich aus Gründen der Steuerersparnis von österreichischen Frächtern im Ausland angemeldet und mit ausländischen Fahrern besetzt. "Das ist das Problem, mit dem unsere einheimischen Frächter, die brav ihre Steuern zahlen, zu kämpfen haben und es wäre wohl kontraproduktiv, wenn mit einer Aufhebung des LKW-Fahrverbotes die Steuerflüchtlinge einen Vorteil erhalten und unser Frächtersterben verstärkt werden würde. Wir sind da sicher nicht dabei und stellen uns schützend vor die Bevölkerung des Unteren Drautales", schließt Anton.

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