FP-Seidl: Die Bevölkerung erwartet jetzt Lösungen und keine salbungsvollen Worte mehr

FPÖ kündigt weitere Bürgerversammlungen an

Wien (OTS/fpd) - Die gestern stattgefundene, von der FPÖ beantragte Bürgerversammlung, war ein voller Erfolg. Alle 190 Sitzplätze waren besetzt, weitere 70 interessierte Personen mussten sogar stehen. Pikantes Detail am Rande: Die Veranstaltung begann später als angegeben, weil der Moderator zu spät kam - der Taxifahrer fand sich im Einbahnwirrwarr des Stuwerviertels nicht zurecht. "Und schon war das erste Thema am Tisch. Bezirksvorsteher Hora hat nun die Aufgabe, diesen Einbahnzirkus, den seine Bezirkssozialisten erfunden haben, zu beseitigen", berichtet heute der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Leopoldstadt, LAbg. Wolfgang Seidl. Zehn Minuten nach Beginn der Veranstaltung flogen dann plötzlich von draußen vier rote Farbbeutel gegen die Fenster. Diese vermutlich aus dem linksfaschistischen Eck stammenden Fahrradfahrer machten sich natürlich sofort aus dem Staub und konnten folglich noch nicht ausgeforscht werden.

Als die Bezirksbürger die untragbaren Zustände am Praterstern, der Venediger Au und auch im Stuwerviertel zur Sprache brachten, verhielt sich Hora mehr oder weniger "situationselastisch". Die Bürger bestätigten nämlich voll und ganz, was die FPÖ seit Jahr und Tag kritisiert. Jedoch wurden einmal mehr nur salbungsvolle Worthülsen seitens der Bezirksroten gefunden und trotzdem keine Lösungen angeboten. Bezirksvorsteher Hora wäre gut beraten, auf die Bürger zu hören und hin und wieder "seinen" Bezirk zu durchqueren, anstatt sich in seiner Tintenburg im Bezirksamt einzugraben. Dann wüsste er, wie es in Teilen der Leopoldstadt tatsächlich zugeht, rät Seidl und fordert: "Jetzt müssen Taten folgen - und zwar sichtbare. Beispielsweise hat bis heute noch keine Sitzung der Sozialkommission stattgefunden, obwohl eine solche bereits im Dezember versprochen wurde."

Nachdem die Bürgerversammlung derart viel Resonanz aus der Bevölkerung hervorgerufen hat, werden sicher weitere folgen, kündigt Seidl an, "auch die Verbauung der Krieau wird die FPÖ in naher Zukunft zum Thema machen. Somit sind die abgehobenen Bezirkssozialisten gezwungen, endlich Bürgernähe zuzulassen." Abschließend bleibt zu hoffen, dass die SPÖ-Leopoldstadt die Sorgen der Bezirksbewohner ernst nimmt, die Probleme aufgreift und nun die Zeit der Taten folgt. Die FPÖ wird dies mit Argusaugen beobachten und weiterhin greifende Lösungen einfordern, bekräftigt Seidl. (Schluss) hn

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