FPÖ-Walter Rosenkranz: Hartmann-Abgang in zwei Akten war vorhersehbar

Aufsichtsrats-Verantwortung auch noch zu klären

Wien (OTS) - "Wenig überrascht" zeigt sich FPÖ-Kultursprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz von der Entscheidung Kulturminister Ostermayers, Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann zu entlassen. "

Nachdem Hartmann bereits gestern einen mehr als kuriosen Schritt (Ruhendstellung) gesetzt hat, was arbeitsrechtlich gar nicht möglich gewesen wäre, hat nun Minister Ostermayer endgültig die Reißleine gezogen und sich von Hartmann getrennt. Das von Ostermayer bestellte Gutachten zur Klärung der Mitverantwortung Hartmanns am finanziellen Debakel des Burgtheaters dürfte wohl den letzten Ausschlag für die Entlassung gegeben haben.

"Der Fall ist damit allerdings noch nicht abgeschlossen", so Rosenkranz weiter. "Denn was auf jeden Fall auch noch zu klären ist, ist die Verantwortung des Aufsichtsrates. Hier wird der Geschäftsführer der Bundestheater Holding und Aufsichtsrats-Chef des Burgtheaters Springer im Kulturausschuss einige Fragen beantworten müssen."

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