ARBÖ: 30% mehr Verkehrstote - Wir müssen handeln!

ARBÖ-Fahrsicherheitstrainings künftig mit Erste-Hilfe-Kursen des Roten Kreuzes in Salzburg

Wien (OTS) - Angesichts der dramatischen Steigerung an Unfalltoten im Vergleich 2013 auf 2014 um knapp 30 Prozent, sehen der ARBÖ und das Rote Kreuz akkuten Handlungsbedarf. 2014 starben auf Österreichs Straßen bereits 84 Menschen, im Vergleichszeitraum 2013 (1. Jänner -9. März/Quelle BM.I) waren es 60 Personen. Wie ARBÖ und Rotes Kreuz heute in einer Pressekonferenz in Straßwalchen (Salzburg) erklären, finden ARBÖ-Fahrsicherheitstrainings im Fahrsicherheits-Zentrum Straßwalchen-Salzburg daher künftig mit Erste-Hilfe-Kursen des Roten Kreuzes statt.

Der Leiter der ARBÖ-Interessensvertretung, Mag. Kurt Sabatnig sieht noch Handlungsspielraum: "Viele Maßnahmen und Bewusstseinsbildungskampagnen haben in den letzten Jahren gegriffen. Das ist aber kein Grund sich zufrieden zu geben. Zeigt doch die Unfallstatistik, wo wir noch stärker ansetzen müssen, nämlichen auch beim Schutz der 'schwächeren' Verkehrsteilnehmer. Wir sind der Meinung, dass sich, unabhängig von der Altersgruppe bei Moped- und Motorradfahrern sowie Autofahrern ein jährliches 'Warm up' mit geschulten Profis in den ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentren präventiv positiv auswirkt."

"Allein in Salzburg kamen bisher fünf Menschen ums Leben - um zwei mehr, als im Vorjahr zu dieser Zeit. Dieser Tage wird auch der Ausflugs- und Wochenendreiseverkehr mehr - die Unfallgefahr nimmt zu. Nicht nur der Winterrost hinter dem Steuer sollte abgeschüttelt werden. Wir wollen mit unserer Initiative die Sicherheit im Straßenverkehr forcieren", so Günther Frühwirth, Leiter des ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrums Salzburg-Straßwalchen.

"Richtig angewandte Erste Hilfe kann Leben retten. Der Auffrischungskurs in Erster Hilfe hat zum Ziel, einerseits das bereits Erlernte zu wiederholen und zu festigen, andererseits die Kursteilnehmer mit der Hilfeleistung nach Unfällen so vertraut zu machen, dass sie selbstständig und eigenverantwortlich Erste Hilfe leisten können und die Angst davor verlieren", sagt MMMag. Sabine Kornberger-Scheuch, Landesgeschäftsführerin Rotes Kreuz Salzburg.

"Der richtige Mix aus Bewusstseinsbildung, Prävention, Training, Kontrolle und straßenbaulichen Optimierungen wird auch in Zukunft zur Verhinderung von Unfällen und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen beitragen. Daran sollte man gemeinsam konsequent weiter arbeiten", so der Leiter der ARBÖ-Interessensvertretung, Mag. Kurt Sabatnig abschließend.

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