Saatgutverordnung - Von vorne!

Im Sinne der BürgerInnen - nicht für die Großkonzerne

Straßburg (OTS) - 'Alte Sorten', 'Arterhaltung' und natürliche Entwicklung sind nur wenige Stichworte im Kontext der Saatgutverordnung. "Europa will hier an einer fragwürdigen Stelle regulieren", ist sich MdEP Angelika Werthmann sicher.

Der Entwurf der Kommission zur Saatgutverordnung lässt viel Raum für Kritik - diese beginnt schon mit den zahlreichen Unklarheiten in den Definitionen, die viel Interpretationsspielraum offen lassen. Die Befürchtung liegt nahe, dass hier Großkonzernen in die Hände gespielt wird. "Der Entwurf der Kommission formuliert offenbar bewusst unklar, denn wenn wir vom Einsatz 'neuer Technologien' reden, dann könnte man darunter auch Gentechnik verstehen - und auch das will ein Großteil unserer Bürgerinnen und Bürger nicht", beschreibt MdEP Werthmann ihren Eindruck. "Die EU hat schon bei der damals ebenfalls heftig umstrittenen 'Wasserrichtlinie' gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger der Union eine Stimme haben, die gehört wird. Ich denke, wir haben hier einen ähnlichen Fall - und Europa muss auch diesmal diese Stimme hören!"

MdEP Werthmann unterstützt den Antrag des Berichterstatters aus dem Parlament, der den Entwurf an die Kommission zurückverweist -'Zurück an den Start', wie Global 2000 schreibt.

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