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Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl nimmt am 1. Jänner 2014 Arbeit auf

Ein Amt für schnellere Verfahren und einer Ansprechstelle

Wien (OTS) - Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) nimmt am 1. Jänner 2014 seine operative Arbeit auf. "Die Zusammenführung von asyl- und fremdenrechtlichen Agenden ist ein wichtiger Schritt und Lösungsansatz, um die zunehmenden Migrationsströme zu bewältigen", sagt Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner. Im Zuge der Verwaltungsreform werden Kompetenzen von 194 Behörden in einem Amt gebündelt. "In Österreich gibt es für Fremden- und Asylagenden dann ein Amt, einheitliche Verfahren und eine Ansprechstelle - vom Bodensee bis zum Neusiedlersee", sagt der Direktor des BFA, Mag. Wolfgang Taucher.

Organisationsstruktur

Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) ist eine dem BMI unmittelbar nachgeordnete Behörde mit einer Zentrale in Wien und einer Regionaldirektion in jedem Bundesland. Weitere Organisationseinheiten des BFA sind die Erstaufnahmestellen und eine Außenstelle in St. Pölten. Direktor des BFA ist Mag. Wolfgang Taucher. Er wird von einer Vizedirektorin und einem Vizedirektor als Stellvertreter unterstützt. Mag. Karl-Heinz Larcher leitet künftig als Vizedirektor den Direktionsbereich "Ressourcen" und die Vizedirektorin Mag. Elisabeth Wenger-Donig leitet den Bereich "Recht und Internationales".

Zuständigkeiten

Die wesentlichen Aufgaben des BFA sind die Durchführung von erstinstanzlichen asyl- und fremdenrechtlichen Verfahren - mit Ausnahme der Strafverfahren und Visa-Angelegenheiten - sowie die Erteilung von Aufenthaltstiteln aus berücksichtigungswürdigen Gründen. Die Bereiche Integration, Ausländerbeschäftigung, Grenzkontrollwesen, Kriminal- und Sicherheitspolizei, der Vollzug in den Polizeianhaltezentren sowie der unmittelbare Abschiebeprozess fallen nicht in die Zuständigkeit des BFA.

Rasch, einheitlich und effizient

Sämtliche Asylverfahren, fremdenrechtliche Verfahren und Entscheidungen über Aufenthaltsberechtigungen aus berücksichtigungswürdigen Gründen werden im Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl abgewickelt. Künftig wird ein Entscheider für alle Verfahrensbereiche im Falle eines Fremden im Rahmen des neuen Bundesamts zuständig sein. Aber auch alle anderen Interessensgruppen des BFA - Vertreter der Fremden sowie NGOs - werden künftig für anhängige Verfahren einen einzigen Ansprechpartner haben. "Die Asylwerber erhalten dadurch auch schnellere Gewissheit, ob sie im Land bleiben können oder nicht. Gerade in diesem sensiblen Bereich ist eine rasche und menschenwürdige Abwicklung der Asylverfahren wichtig", sagt Mikl-Leitner. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit dem jeweiligen Einzelfall besonders vertraut und kennen den gesamten Hintergrund. Dadurch soll sichergestellt werden, dass bei Neuerungen die Sachlage sofort neu abgewogen werden kann", erklärt Taucher.

Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl tritt zeitgleich mit der neuen Verwaltungsgerichtsbarkeit in Kraft.

Nähere Informationen finden Sie ab 1. Jänner 2014 auf der Website des BFA unter: www.bfa.gv.at

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