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Wien nun zweitgrößte deutschsprachige Stadt

Nur deutsche Hauptstadt Berlin noch größer - Hamburg auf dritten Platz zurückgefallen

Wien (OTS) - Am 1. Jänner 2013 wurden in Wien insgesamt 1.741.246 EinwohnerInnen gezählt. Ein Blick über die Grenzen nach Deutschland zeigt, dass damit nun Hamburg überholt wurde. In der norddeutschen Hansestadt wurde die Bevölkerung zuletzt am 31. Dezember 2012 mit insgesamt 1.734.272 BewohnerInnen erfasst. Das sind rund 7.000 Menschen weniger als in Wien. Damit gilt die österreichische Bundeshauptstadt nach Berlin, das eine Bevölkerung von knapp unter 3,5 Millionen hat, als die Stadt mit den zweitmeisten EinwohnerInnen im deutschsprachigen Raum.

Für Klemens Himpele, Abteilungsleiter der MA23 - Wirtschaft,
Arbeit und Statistik, stellt die jetzige Reihenfolge das Ergebnis einer absehbaren Entwicklung dar: "Wien wächst seit Jahren mit enormen Raten. Seit dem Jahr 2000 haben wir fast 200.000 Einwohnerinnen und Einwohner hinzugewonnen - das entspricht der Einwohnerschaft von Linz. Es zeigt einmal mehr, dass Wien eine attraktive Stadt ist und viele Menschen anzieht."

Wien bis 2033 mit über 2 Millionen EinwohnerInnen

Wien erfährt derzeit eine dynamische Entwicklung. Die Prognose von Statistik Austria geht davon aus, dass die Bundeshauptstadt auch in den nächsten Jahrzehnten zu jenen Regionen Österreichs gehören wird, die einen hohen Bevölkerungszuwachs verzeichnen werden. Berücksichtigt man die aktuellen Annahmen, könnte die Einwohnerzahl Wiens von derzeit 1,74 Millionen bis 2033 auf über 2 Millionen steigen. Innerhalb der Europäischen Union gehört Wien damit zu den am schnellsten wachsenden Städten.

Gleichzeitig ist starkes Bevölkerungswachstum für Wien keine neue Erfahrung. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs die Stadt in erstaunlichem Ausmaß. "Wien wächst - und das ist gut so. Natürlich gehen mit dem Wachstum der Stadt enorme Herausforderungen im Bereich der Infrastruktur einher. Eine wachsende Stadt bedeutet in erster Linie aber, dass sich Menschen hier wohlfühlen und hier leben wollen", kommentierte Klemens Himpele die aktuelle Entwicklung.

(Schluss)

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