• 15.06.2013, 09:12:50
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Mitterlehner: Neue Freihandelszone mit USA wäre wichtiger Wachstumstreiber für Österreich und Europa

Startschuss für Freihandelsabkommen zwischen EU und USA ist wichtiger Meilenstein - Österreich würde dank starker Exportwirtschaft überproportional profitieren

Utl.: Startschuss für Freihandelsabkommen zwischen EU und USA ist
wichtiger Meilenstein - Österreich würde dank starker
Exportwirtschaft überproportional profitieren =

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht
die aktuelle EU-Einigung, die Verhandlungen mit den USA über eine
Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft aufzunehmen,
als wichtigen Schritt und positives Signal: "Europa und die USA
profitieren, wenn Handelshemmnisse für die Unternehmen abgebaut und
gemeinsame Spielregeln etabliert werden. Das geplante
Freihandelsabkommen sollte daher für beide Seiten ein wichtiger
Wachstumstreiber werden und auch der gesamten Weltwirtschaft neuen
Schwung verleihen", erwartet Mitterlehner eine Win-Win-Situation.
"Gleichzeitig kann sich Europa damit im härter werdenden
internationalen Wettbewerb mit anderen aufstrebenden Weltregionen
stärker positionieren."

Auch für Österreichs Wirtschaft würde das Freihandelsabkommen
wichtige Impulse bringen, weil die USA der drittwichtigste heimische
Exportpartner sind. "Aufgrund seiner starken Exportwirtschaft kann
Österreich die Vorteile einer Freihandelszone überproportional
nützen. Dazu sichert und schafft jeder Exporterfolg Arbeitsplätze im
Inland", sagt Mitterlehner. Insbesondere die Senkung nicht-tarifärer
Handelsbarrieren mit den USA würde laut einer Studie des
Forschungsinstituts FIW im Auftrag des Wirtschaftsministeriums zu
mehr Arbeitsproduktivität, höheren Löhnen und einem Anstieg der
Beschäftigung um 0,6 Prozent führen. Demnach könnte Österreichs
Bruttoinlandsprodukt aufgrund des Freihandelsabkommens langfristig um
1,7 Prozent wachsen.

Die Exporte der österreichischen Wirtschaft in die Vereinigten
Staaten sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Im
Vorjahr betrug das Exportvolumen rund 6,9 Milliarden Euro. Der
Handelsbilanzüberschuss mit den USA lag bei 2,8 Milliarden Euro und
war damit höher als mit jedem anderen Land.

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