• 13.06.2013, 09:25:48
  • /
  • OTS0042 OTW0042

Heinisch-Hosek / Oberhauser / Frieben: Neues Angebot für Unternehmen und BetriebsrätInnen zur Erstellung von Einkommensberichten

Frauenministerin und ÖGB präsentieren neuen Praxisratgeber

Utl.: Frauenministerin und ÖGB präsentieren neuen Praxisratgeber =

Wien (OTS) - "Mit den Einkommensberichten ist es uns gelungen, ein
Stück weit Licht ins Dunkel der Lohnunterschiede zu bringen. Jetzt
bieten wir den Unternehmen ein neues Service-Tool an, das ihnen die
Erstellung der Berichte so einfach wie möglich machen soll", betonte
heute Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der gemeinsamen
Präsentation der Broschüre "Der Einkommensbericht. Ein
Praxis-Ratgeber". Die Broschüre wurde in Kooperation mit dem ÖGB
erstellt und ist auch online unter frauen.bka.gv.at sowie
www.oegb.at/frauen abrufbar.

"Der Ratgeber richtet sich an BetriebsrätInnen, an PersonalistInnen
und Geschäftsführungen, kurz an all jene, die Einkommensberichte
erstellen oder verwenden. Es ist ein praktisches und kompaktes
Produkt geworden, das auch viele Best-Practice-Beispiele und konkrete
Tipps enthält, wie der Bericht erstellt werden kann. Und wir
informieren Unternehmen auch darüber, wie sie die Ergebnisse
interpretieren und konkrete Schritte setzen können, um
Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern zu beseitigen", so
Frauenministerin Heinisch-Hosek.

"Mit den Einkommensberichten sind wir Vorreiter in ganz Europa. Und
die BetriebsrätInnen sind es, die an vorderster Stelle für mehr
Einkommensgerechtigkeit im Einsatz sind. Sie sind es, die mit den
Einkommensberichten ein starkes Instrument in der Hand haben und
damit nachvollziehen können, wie hoch die Gehälter von Frauen und
Männern in einer Verwendungsgruppe sind", betonte Sabine Oberhauser,
Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin des ÖGB.

"Wenn Ungleichheiten beim Einkommen da sind, dann wird das Gespräch
mit der Unternehmensleitung gesucht und Druck gemacht, dass diese
Unterschiede behoben werden. Der neue Praxisratgeber wird sie dabei
unterstützen, die Ergebnisse der Einkommensberichte in konkrete
Maßnahmen für mehr Einkommensgerechtigkeit umzusetzen. Ich freue mich
sehr, dass wir dieses nützliche Service-Tool gemeinsam auf den Weg
gebracht haben", so Oberhauser.

"Ich freue mich, dass die Gewerkschaften eingeladen wurden, den
Praxisteil mitzugestalten und dass wir unsere Erfahrungen, die wir
aus unserer Arbeit mit BetriebsrätInnen kennen, einbringen konnten",
betonte Klaudia Frieben, Bundesfrauensekretärin der
Produktionsgewerkschaft PRO-GE.

"Positiv ist für sehr viele KollegInnen, dass der Einkommensbericht
erstmals in komprimierter Form ein Gesamtbild über die Einstufungen
von ganzen Gruppen aufzeigt. Es sind größtenteils Frauen, die für die
gleiche Tätigkeit niedriger eingestuft sind, und oft haben Männer
Arbeitsplätze, die zulagenpflichtig sind und daher besser bezahlt
werden. Wir wissen, dass der Einkommensbericht und sein Umgang in der
Praxis eine Herausforderung für BetriebsrätInnen ist, die wir mit dem
nun erschienen Ratgeber gemeinsam annehmen! Denn das Ziel ist klar:
Einkommensgerechtigkeit, damit niemand auf der Strecke bleibt!", so
Frieben abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NBU

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel