- 24.05.2013, 11:50:14
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Haubner: Neue Steuern belasten ALLE, die sich etwas aufgebaut und angespart haben
WB-Präsident Leitl betont in Ö1-Saldo: ÖBG-Erbschaftssteuer ab 150.000 Euro hat nichts mit Millionärssteuer zu tun - ÖGB-Verteilungsdiskussion ist Ablenkung von Reformnotwendigkeit
Utl.: WB-Präsident Leitl betont in Ö1-Saldo: ÖBG-Erbschaftssteuer ab
150.000 Euro hat nichts mit Millionärssteuer zu tun -
ÖGB-Verteilungsdiskussion ist Ablenkung von
Reformnotwendigkeit =
Wien, 24. Mai 2013 (OTS) - "Sogenannte 'Vermögenssteuern' sind eine
reine Mogelpackung. Denn als Eigentumssteuern belasten sie ALLE, die
sich durch harte Arbeit etwas aufgebaut und angespart haben. Der
Wirtschaftsbund wird nicht müde, SPÖ, AK und ÖGB immer wieder zu
erklären, dass ihr 'Märchen von der gerechten Steuer' ein reiner
Trugschluss ist. Spätestens seit der Gewerkschaftsbund die
Wiedereinführung von Erbschaftssteuern ab 150.000 Euro fordert, ist
klar, worauf der ÖGB wirklich abzielt - auf das hart erarbeitete
Eigentum der breiten Mittelschicht. Das hat mit 'Millionärssteuern'
nichts zu tun", verstärkt der Generalsekretär des Österreichischen
Wirtschaftsbundes, Abgz.NR Peter Haubner, die Argumente von Präsident
Christoph Leitl im heutigen Ö1-Magazin "Saldo". ****
Zu der vermeintlichen Einsicht des ÖGB, dass Betriebe von den
Eigentumssteuern nicht betroffen sein sollen, ist zu sagen: "Erstens
ist das höchst unglaubwürdig. Das haben wir von ÖGB-Seite schon oft
gehört. Tatsache ist, dass die frühere Vermögenssteuer zum Großteil
auf Kosten der Unternehmer gegangen ist. Und zweitens stellt sich die
Frage: Wer bleibt noch über, wenn die Unternehmen von den
Strafsteuern ausgenommen werden? Die arbeitenden Menschen in unserem
Land! Das weiß der ÖGB ganz genau. Umso schlimmer, dass er nach wie
vor diese Mittelstands-Steuern fordert. Zudem würde das propagierte
Volumen aus diesen Steuern nie erreicht werden", betont Haubner mit
aller Schärfe.
"Die vom ÖGB-strapazierte Verteilungsdiskussion ist eine reine
Ablenkung von der Reformnotwendigkeit in Österreich. Unser Motto
lautet 'Reformieren statt kassieren' - der ÖGB dreht das immer um.
Fakt ist, dass die oberen zehn Prozent über 60 Prozent der Steuern-
und Abgaben in Österreich leisten, und damit maßgeblich unser
Sozialsystem finanzieren. Wenn dem Gewerkschaftsbund endlich klar
werden würde, dass wir diese Leistungsträger in Österreich brauchen
und auch wollen, könnten wir endlich gemeinsam über sinnvolle
Reformen und Maßnahmen umsetzen, die den Standort stärken, statt ihn
mit Neiddebatten und populistischen Verteilungsdiskussionen zu
schwächen", so Haubner abschließend.
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