• 21.05.2013, 14:43:14
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JUGENDVERTRETUNG: OGH-Urteil bestätigt das Recht auf Bildung!

Die BJV fordert bessere finanzielle Ausstattung der Universitäten und warnt vor Zugangsbeschränkungen.

Utl.: Die BJV fordert bessere finanzielle Ausstattung der
Universitäten und warnt vor Zugangsbeschränkungen. =

Wien (OTS) - Für die Bundesjugendvertretung (BJV) ist das aktuelle
OGH-Urteil ein bahnbrechender Schritt: "Das vorliegende Urteil bietet
endlich einen rechtlichen Rückhalt für zahlreiche junge Menschen, die
aufgrund der Schwächen im Uni-System im wahrsten Sinne des Wortes
draufzahlen und wertvolle Zeit verlieren", so BJV-Vorsitzende Johanna
Tradinik.
Die BJV setzt sich seit jeher für einen freien Bildungszugang ein:
"Junge Menschen haben das Recht auf Bildung! Dieses Recht ist
beispielsweise in der UNO-Kinderrechtskonvention verankert und wird
jetzt erfreulicherweise auch vom OGH bestätigt", erklärt die
Vorsitzende.

Handlungsaufruf an Regierung!

Die BJV sieht nun die Bundesregierung dringend gefordert, endlich die
Rahmenbedingungen an den Universitäten so zu gestalten, dass
Jugendliche in ihrem Fortkommen beim Studieren gefördert werden und
ihnen nicht länger Hürden in den Weg gestellt werden. Das heißt für
Tradinik: "Es braucht endlich eine ausreichende Finanzierung und die
Anpassung der personellen Ressourcen und Lehrpläne an die aktuellen
Gegebenheiten. Wir weisen schon lange darauf hin, dass in den
tertiären Bildungsbereich mindestens 2% des BIP fließen müssen, um
zufriedenstellende Studienbedingungen zu schaffen und international
mithalten zu können."

Warnung vor Zugangsbeschränkungen!

Der Wissenschaftsminister dürfe sich jetzt nicht aus der
Verantwortung stehlen: "Der neuerliche Ruf von Wissenschaftsminister
Töchterle nach einem Ausbau von Zugangsbeschränkungen ist hier völlig
fehl am Platz und löst keine Probleme, im Gegenteil wird dadurch die
soziale Schere im österreichischen Bildungssystem noch weiter
geöffnet", betont Tradinik.
Vor allem müsse endlich auch auf die Bedingungen für Studierende
eingegangen werden, die derzeit oft unter Doppelbelastungen und
schwieriger Vereinbarkeit von Studium und Beruf leiden. "Dass junge
Menschen aufgrund der hinderlichen Zustände an den Universitäten ohne
eigenes Zutun wertvolle Zeit verlieren, muss endlich der
Vergangenheit angehören", fordert Tradinik abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

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