- 21.05.2013, 12:31:56
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GPA-djp-Katzian: Verlängerung des Pflegefonds ist auch ein Erfolg von gewerkschaftlichem Engagement
Dauerhafte Finanzierung durch zusätzliche Einnahmen aus Vermögenssteuern
Utl.: Dauerhafte Finanzierung durch zusätzliche Einnahmen aus
Vermögenssteuern =
Wien (OTS/ÖGB) - "Die vergangene Woche im Ministerrat auf Initiative
von Sozialminister Hundstorfer beschlossene Verlängerung der
Pflegefondsregelung bis zum Jahr 2016 ist ein wichtiger Schritt, um
die steigenden Kosten im Pflegebereich kurz- und mittelfristig zu
bewältigen. Die gesetzliche Initiative ist auch ein Erfolg des
konkreten Engagements von Beschäftigten und ihren BetriebsrätInnen in
diesem Bereich, die schon viele Jahre auf die Dringlichkeit
zusätzlicher Finanzierungen hingewiesen und entsprechenden
politischen Druck erzeugt haben", betonte der Vorsitzende der
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp) Wolfgang Katzian anlässlich der morgigen Zusammenkunft des
Bundesausschusses des GPA-djp - Wirtschaftsbereiches "Gesundheit,
soziale Dienstleistungen, Kinder- und Jugendwohlfahrt".
Bereits im Jahr 2009 ergriff die GPA-djp gemeinsam mit der
Gewerkschaft vida die Initiative für eine Sozialmilliarde und
machten auf die Dringlichkeit zusätzlicher Finanzmittel aufmerksam.
Etwa 23.000 Menschen unterstützen eine entsprechende Initiative an
den Nationalrat.
"Insgesamt fließen durch den Pflegefonds nun in den Jahren 2011 bis
2016 über 1,3 Milliarden Euro an Länder und Gemeinden. Das betrifft
zwar den Pflegebereich, ist aber eine wichtiger Beitrag zur
Entspannung der Finanzierungssituation von Länder und Gemeinden für
den gesamten Sozialbereich. Diese erfreuliche Entwicklung soll alle,
die sich bisher in dieser Frage engagiert haben, ermutigen, sich auch
weiterhin für dieses Ziel stark zu machen. Es ist klar, dass wir für
eine dauerhafte Absicherung dieses für die Zukunft unserer
Gesellschaft so wichtigen Bereiches weitere Einnahmen benötigen. An
der zusätzlichen Finanzierung aus vermögensbezogenen Steuern wird
kein Weg vorbei führen. Das konkrete politische Engagement jener
Menschen, die vor Ort und tagtäglich diese Arbeit leisten, ist dabei
ein zentraler Faktor", appelliert Katzian an alle AkteurInnen im
Gesundheits- und Sozialbereich, auch weiterhin gemeinsam um dieses
gesellschaftspolitische Anliegen zu kämpfen.
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