• 21.05.2013, 11:10:43
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FPK-LPO Ragger: Prettner verursacht soziales und finanzielles Fiasko

Bau des dringend benötigten Pflegeheimes in Möllbrücke soll gestoppt werden - Schadenersatzforderungen gegenüber Land Kärnten

Utl.: Bau des dringend benötigten Pflegeheimes in Möllbrücke soll
gestoppt werden - Schadenersatzforderungen gegenüber Land
Kärnten =

Klagenfurt (OTS) - "In ihrem blinden Eifer, alles zu beseitigen, was
Freiheitliche in Kärnten geschaffen haben, nimmt Sozialreferentin
LHStv. Dr. Beate Prettner sogar ein soziales und finanzielles Fiasko
für das Land Kärnten in Kauf", kritisiert der freiheitliche
Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger. Denn der von ihr und der
Kenia-Koalition angekündigte Stopp für den bereits vor über zwei
Jahren beschlossenen Bau eines gerontopsychiatrischen Pflegeheimes in
Möllbrücke bedeute, dass dem Land ein Schadenersatz von knapp einer
Million Euro drohe und eine Unterversorgung Oberkärntens auf Jahre
hin verfestigt werde.

Ragger verweist in diesem Zusammenhang auf den Kernsatz einer
Studie, den die Sozialabteilung 2010 vorgelegt hat: Er lautet: "Der
Bezirk Spittal ist in Bezug auf gerontopsychiatrische Betten krass
unterversorgt." "Diese Feststellung der Fachbeamten war für mich der
dringende Anlass, den Beschluss für ein gerontopsychiatrisches Haus
in Möllbrücke, im geographischen Zentrum des Bezirkes fix zu
vergeben", betont Ragger. Denn das Prinzip der wohnortnahen
Versorgung konnte für die Oberkärntner bisher nicht verwirklicht
werden. So heiße es in der Studie der Sozialabteilung: "Im Bezirk
Spittal/Drau ist lediglich eine Einrichtung mit 50 Betreuungsplätzen
angesiedelt. Im Gegenzug dazu verfügt der Bezirk St. Veit/Glan über
314 Betreuungsplätze".

Der Bezirk Spittal hat 80.000 Einwohner und würde aufgrund des
Bedarfs- und Entwicklungsplanes des Institutes für Gesundheit ÖBIG
zumindest 104 gerontopsychiatrische Plätze benötigen. "Tatsächlich
gibt es im Bezirk nur 50 - es fehlen daher 54", so Ragger. In zwei
Jahren wurde das Heim in Möllbrücke in Absprache mit der
Sozialabteilung detailliert geplant. Die gerontopsychiatrische Pflege
ist auf BewohnerInnen, von der dritten bis zur siebten Pflegestufe,
ausgerichtet, die über den normalen Pflegebedarf hinaus,
psychiatrische Krankheitsbilder, u.a. Alzheimer aufweisen und daher
in den üblichen Pflegeheimen nur schwer integrierbar sind.

"Für Prettner und die Kenia-Koalition zählen solche fachlichen
und sachlichen Gründe nicht. Für sie geht es nur um Parteipolitik.
Sie wollen, dass Klienten aus Oberkärnten entwurzelt werden und fern
ihrer Familie bis nach Neuhaus-Lavamünd und Bleiburg verschickt
werden", zeigt Ragger auf.

(Schluss)

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