• 18.05.2013, 14:37:51
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Grüne: Bienenschutz braucht Pestizid-Reduktionsprogramm im Rahmen der Agrarreform 2014-2020

NAbg. Pirklhuber hofft auf Rückenwind für Neonicotinoid-Verbote durch Bienen-Initiative von OÖ Landesrat Anschober.

Utl.: NAbg. Pirklhuber hofft auf Rückenwind für
Neonicotinoid-Verbote durch Bienen-Initiative von OÖ Landesrat
Anschober. =

Wien (OTS) - "Das Verbot der Neonicotinoid-Saatgutbeizmittel zum
Schutz der Bienen ist ein Gebot der Stunde! Ich begrüße daher den
oberösterreichischen Vorschlag eine Initiative auf Länderebene zu
starten. Diese Bemühungen sind auf jeden Fall Rückenwind für unsere
weiteren parlamentarischen Anstrengungen noch bis Sommer ein Verbot
dieser bienengefährlichen Beizmittel durchzusetzen", kommentiert
NAbg. Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen, die
Vorschläge von OÖ-Landesrat Anschober in Sachen Bienenschutz von
heute.

"Im Rahmen der aktuellen Agrarreform 2014-2020 brauchen wir darüber
hinaus die Stärkung von bienenfreundlichen Agrar- und
Produktionssystemen. EU-Kommissar Dacian Ciolos hat angekündigt, dass
die Agrarpolitik ökologischer, fairer und gerechter werden müsse!
Jetzt geht es daher darum ein effizientes Pestizid-Reduktionsprogramm
in Österreich und Europa zu etablieren, welches die Qualität der
Lebensmittel verbessert und andererseits auch einen effizienten
Beitrag zum Bienenschutz leistet!" fordert der Grün-Abgeordnete.

"Besonders wichtig ist mir, dass sowohl die Imker und Imkerinnen in
Österreich mehr Anerkennung und finanzielle Unterstützung durch die
zuständigen Agrarressorts auf Länder- und Bundesebene bekommen, als
auch die Bäuerinnen und Bauern optimal auf die neuen
Herausforderungen vorzubereiten. Der Verzicht auf bestimmte Pestizide
und die Anpassung der Fruchtfolgen muss auch im Programm für die
ländliche Entwicklung entsprechend honoriert werden. Ich fordere
daher die österreichischen Landwirtschaftskammern auf sich
konstruktiv für eine verstärkte Ökologisierung der Produktionssysteme
einzubringen. Forschungsprojekte für eine pestizidreduzierte und
-freie Produktion bei Spezialkulturen wie Raps, Sonnenblumen und Mais
sind unbedingt voranzutreiben, aber auch der Einsatz mechanischer
Methoden der Unkrautbekämpfung (Hack- und Striegel-Geräte) bei
Getreide ist zu forcieren!", so Pirklhuber abschließend.

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