- 17.05.2013, 15:00:12
- /
- OTS0191 OTW0191
FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Stögers Kinderarzneimittel-Netzwerk kommt zu spät
Kinder haben für Minister keinen Stellenwert - auch Spitals-Selbstbehalt bleibt
Utl.: Kinder haben für Minister keinen Stellenwert - auch
Spitals-Selbstbehalt bleibt =
Wien (OTS) - Als völlig unangebracht bezeichnete die freiheitliche
Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein das
Selbstlob und die selbstgetätigten Schulterklopfer von
Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich der Einführung eines
neuen Forschungsnetzwerkes betreffend Kinderarzneimittel. "Es ist
ohnehin ein Armutszeugnis, dass zwar seit Jahren über
Kinderarzneimittel - oder besser gesagt darüber, dass es kaum
Medikamente gibt, die für Kinder zugelassen werden - geredet wird
und erst heute der Gesundheitsminister endlich ein solches Netzwerk
präsentiert. Bis die ersten Ergebnisse vorliegen, werden noch Jahre
vergehen. Für die betroffenen Kinder und deren Eltern bedeutet dies,
dass sich durch die Untätigkeit des Gesundheitsministers ihre
Situation kaum verändern wird. Sie werden weiterhin darauf hoffen
müssen, dass sie in die Hände erfahrener Ärzte kommen, um zumindest
von deren Erfahrungsschatz profitieren zu können", stellt
Belakowitsch-Jenewein fest.
Dass beim Gesundheitsminister Kinder keinen Stellenwert haben, sei
nicht neu. Immerhin habe Stöger auch bei seiner sogenannten
Gesundheitsreform, die in Wahrheit eine Aufblähung der Verwaltung
bedeutet, die Chance vertan, zumindest den Selbstbehalt für Kinder im
Krankenhaus wegzuverhandeln, betont die FPÖ-Gesundheitssprecherin.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






