• 17.05.2013, 11:57:00
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FP-Mahdalik: Alte Donau - 250.000 Euro Schaden für Unternehmer befürchtet

Simas Mähboote noch am Trockendock

Utl.: Simas Mähboote noch am Trockendock =

Wien (OTS) - Uli Simas Untätigkeit gefährdet Existenzen an der Alten
Donau. Die MA-45 will jetzt laut Zeitungsbericht eine Echolot-Fahrt
durchführen, um das Pflanzenwachstum zu überprüfen. "Dabei kann es
sich nur um einen Scherz handeln, stehen doch die störenden Pflanzen
bis zur Wasseroberfläche und darüber hinaus", macht der Donaustädter
FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik aufmerksam. Laut Homepage der MA-45
sollten die Pflanzen 70 Zentimeter über Grund abgeschnitten werden,
aktuell stehen sie bei einer mittleren Wassertiefe der Alten Donau
von 2,50 Meter gut 1,80 Meter höher.

Erst Ende Mai soll dann mit den Mäharbeiten begonnen werden, das
wichtige Pfingstgeschäft für die Bootsvermieter ist damit im Eimer.
Inklusive entgangener Einnahmen aus der Gastronomie könnte den
Unternehmern ein Schaden von rund 250.000 Euro erwachsen, schätzt
Mahdalik. Die Stadt ist für dieses Fiasko verantwortlich und muss
gemeinsam mit der Wirtschaftskammer für angemessene, finanzielle
Entschädigungen sorgen.

Bürgermeister Häupl und WK-Präsidentin Jank hätten bei der
Saisoneröffnung auf der Alten Donau am 13. Mai nicht nur in die
Kameras lächeln sondern vielleicht auch einen Blich aufs Wasser
werfen sollen. Dann wäre dem rot-schwarzen Trachtenpärchen nicht
entgangen, dass bei diesem Pflanzenwuchs kein Bootfahren geschweige
denn Schwimmen möglich ist. Zudem fragen sich Erholungssuchende auch,
warum hier die Arbeitsgemeinschaft "Die Schöne Alte Donau" untätig
ist und die Mitgliedsbetriebe im Regen lässt, berichtet Mahdalik.

Warum SPÖ-Umweltstadträtin Sima das stadteigene Mähboot bis jetzt
nicht in Betrieb nehmen ließ, ist und bleibt rätselhaft. Sie hätte
sich ja dabei durchaus fotografieren und die Bilder geneigten Medien
zukommen lassen können. Auch das in den vergangenen Jahren
zugemietete Mähboot wurde nicht angefordert, so dass die Betriebe nun
massive finanzielle Einbußen in Kauf nehmen müssen.

"Ich sag's ja nicht gern, aber Sima hat's völlig versemmelt", so
Mahdalik, der den umgehenden Einsatz der beiden Mähboote fordert.
Denn wenn der Eiertanz weitergeht, ist ganz schnell ein Schaden von
500.000 Euro erreicht, warnt Mahdalik. (Schluss)otni

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