• 17.05.2013, 08:01:47
  • /
  • OTS0009 OTW0009

Ergebniszahlen 1. Quartal 2013: Guter Start in das Geschäftsjahr

Wien (OTS) - - Verrechnete Prämien um 9,8 Prozent auf 1.664,0
Millionen Euro gestiegen
- Combined Ratio von 99,4 Prozent auf 98,3 Prozent verbessert
- EGT um 97 Prozent auf 116,8 Millionen Euro gesteigert
- Konzernergebnis um 149,8 Prozent auf 76 Millionen Euro verbessert
- Embedded Value 2012 um 86,2 Prozent auf 2.875,8 Millionen Euro
gestiegen

Die UNIQA Group (UNIQA) hat im 1. Quartal 2013 das Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 97 Prozent auf 116,8
Millionen Euro gesteigert (Q1 2012: 59,3 Millionen Euro). Der
Konzerngewinn (nach Steuern und Minderheitenanteilen) stieg um 149,8
Prozent auf 76 Millionen Euro (Q1 2012: 30,4 Millionen Euro).

UNIQA CEO Andreas Brandstetter: "Wir setzen unsere langfristige
Wachstumsstrategie UNIQA 2.0 konsequent um und sind gut in das Jahr
2013 gestartet. Wir sind im 1. Quartal in allen Segmenten und
Regionen gewachsen und haben unser Ergebnis verbessert."

Das Quartalsergebnis im Detail:

UNIQA hat im 2. Quartal 2012 die Anteile an der Mannheimer Gruppe
verkauft. Daher sind aufgrund von IFRS 5 deren Werte in den
Vergleichsdaten für das 1. Quartal 2012 nicht mehr enthalten. Das
angepasste EGT des 1. Quartals 2012 beträgt somit 59,3 Millionen Euro
(im Vorjahr für das 1. Quartal 2012 ausgewiesen: 54,4 Millionen
Euro).

Die verrechneten Prämien - inklusive der Sparanteile der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung - stiegen um 9,8 Prozent auf
1.664,0 Millionen Euro (Q1 2012: 1.514,8 Millionen Euro). Die
abgegrenzten Prämien - inklusive der Sparanteile der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung - stiegen um 12,8 Prozent auf
1.443,9 Millionen Euro (Q1 2012: 1.280,6 Millionen Euro).

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 10,4 Prozent
auf 1.047,3 Millionen Euro (Q1 2012: 948,5 Millionen Euro).

Die Schaden- und Leistungsquote nach Rückversicherung über alle
Sparten sank um 1,6 Prozentpunkte auf 72,5 Prozent (Q1 2012: 74,1
Prozent). Die Schadenquote in der Schaden- und Unfallversicherung
stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 66,1 Prozent (Q1 2012: 65,6 Prozent).
Die Leistungsquote in der Krankenversicherung sank um 1,9
Prozentpunkte auf 86,7 Prozent (Q1 2012: 88,6 Prozent). In der
Lebensversicherung sank sie um 4,1 Prozentpunkte auf 73,6 Prozent (Q1
2012: 77,7 Prozent).

Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (inklusive
Rückversicherungsprovisionen und Gewinnanteilen aus
Rückversicherungsabgaben) blieben mit einem leichten Plus von 0,3
Prozent auf 321,5 Millionen Euro (Q1 2012: 320,6 Millionen Euro)
nahezu stabil.
Die Konzernkostenquote nach Rückversicherung sank auf 22,3 Prozent
(Q1 2012: 25,0 Prozent).

Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote in der Schaden- und
Unfallversicherung) nach Rückversicherung verbesserte sich auf 98,3
Prozent (Q1 2012: 99,4 Prozent). Vor Rückversicherung belief sich die
Combined Ratio auf 95,2 Prozent (Q1 2012: 95,7 Prozent).

Die Kapitalanlagen inklusive der Kapitalanlagen der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung erhöhten sich zum 31. März 2013
gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um 1,3 Prozent auf 26.659,7
Millionen Euro (31. Dezember 2012: 26.307,6 Millionen Euro).

Die Netto-Erträge aus Kapitalanlagen erhöhten sich um 13,1 Prozent
auf 226,0 Millionen Euro (Q1 2012: 199,8 Millionen Euro).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 97
Prozent auf 116,8 Millionen Euro (Q1 2012: 59,3 Millionen Euro,
bereinigt um Mannheimer Gruppe). In diesem Ergebnis ist der Gewinn
aus dem Verkauf der Hotelbeteiligungen in der Höhe von 49,1 Millionen
Euro enthalten. Bereinigt um diesen Effekt stieg das EGT um 14,2
Prozent auf 67,7 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung des
Ergebnisses aufgegebener Geschäftsfelder stieg das EGT um 114,7
Prozent (Q1 2012: 54,4 Millionen Euro, inklusive Mannheimer Gruppe).

Der Periodenüberschuss betrug 77,5 Millionen Euro (Q1 2012: 40,4
Millionen Euro). Das Konzernergebnis (nach Steuern und
Minderheitenanteilen) stieg um 149,8 Prozent auf 76,0 Millionen Euro
(Q1 2012: 30,4 Millionen Euro).

Das Gesamteigenkapital der UNIQA Group stieg um 2,4 Prozent auf
2.066,8 Millionen Euro (31.Dezember 2012: 2.017,6 Millionen Euro).

Die Solvabilitätsquote (Solvency I) blieb mit 213,7 Prozent nahezu
unverändert (31. Dezember 2012: 214,9 Prozent).

Der bereinigte*) Return on Equity (ROE) nach Steuern und Minderheiten
betrug 11,1 Prozent. Dieser Wert liegt leicht unter dem Wert des
Vorjahresquartals (Q1 2012: 12,7 Prozent), da sich das
zugrundeliegende Eigenkapital auf ungefähr das Zweifache erhöht hat.
(* Kalkulation des ROE: Konzernergebnis des 1. Quartals 2013 plus
dreimal das um den Einmaleffekt bereinigte Konzernergebnis des 1.
Quartals; die Summe geteilt durch das durchschnittliche Eigenkapital
im 1. Quartal).

Der Return on Sales (ROS) - bereinigt um den Gewinn aus dem Verkauf
der Hotelbeteiligungen - lag bei 4,7 Prozent (Q1 2012: 4,6 Prozent).

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter der UNIQA Group sank
aufgrund des Verkaufs der Mannheimer Gruppe auf 14.219 (Q1 2012:
15.153). Davon waren 6.115 (Q1 2012: 6.192) im Vertrieb als
angestellte Außendienstmitarbeiter tätig. Die Zahl der Mitarbeiter in
der Verwaltung verringerte sich auf 8.104 (Q1 2012: 8.961).

UNIQA 2.0
UNIQA hat im Mai 2011 die langfristige Wachstumsstrategie UNIQA 2.0
vorgestellt. UNIQA hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Kunden bis
2020 auf 15 Millionen zu erhöhen und das EGT von 2010 bis 2015 um bis
zu 400 Millionen Euro zu steigern. Das Unternehmen konzentriert sich
dabei auf sein Kerngeschäft als Erstversicherer in seinen Kernmärkten
Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). Das Geschäftsmodell ist
auf rentables Wachstum und nachhaltige Wertschöpfung in diesen
Märkten ausgerichtet. UNIQA will die Profitabilität von UNIQA
Österreich steigern, die Produktivität der Raiffeisen Versicherung
Österreich erhöhen sowie das Wachstumspotenzial in CEE nutzen und
implementiert einen konsequenten Risk-Return-Ansatz.

Das Ergebnis der Segmente:

UNIQA hat zum 1. Quartal 2013 die Segmentberichterstattung erweitert,
um die Ergebnisentwicklung transparenter darzustellen. UNIQA
veröffentlicht von nun an die Ergebnisse der operativen Segmente, in
die sich das Geschäft des Konzerns gliedert: UNIQA Österreich,
Raiffeisen Versicherung Österreich, UNIQA International,
Rückversicherung und Group Functions & Konsolidierung.

UNIQA Österreich:
Dieses Segment umfasst die UNIQA Österreich Versicherungen AG, die
Salzburger Landes-Versicherung AG und 50 Prozent der FinanceLife
Lebensversicherung AG.

Die verrechneten Prämien - inklusive der Sparanteile der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung - stiegen in diesem Segment um 3,0
Prozent auf 838,9 Millionen Euro (Q1 2012: 814,5 Millionen Euro). Die
Versicherungsleistungen im Eigenbehalt erhöhten sich um 4,7 Prozent
auf 430,3 Millionen Euro (Q1 2012: 411,1 Millionen Euro). Die
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (netto) stiegen um 2,6
Prozent auf 99,3 Millionen Euro (Q1 2012: 96,7 Millionen Euro). Die
Kostenquote fiel von 18,7 auf 18,1 Prozent. Die Combined Ratio
(Schaden-Kosten-Quote in der Schaden- und Unfallversicherung) nach
Rückversicherung lag bei 94,6 Prozent (Q1 2012: 94,3 Prozent). Die
Netto-Erträge aus Kapitalanlagen sanken um 10,8 Prozent auf 84,2
Millionen Euro (Q1 2012: 94,4 Millionen Euro). Das EGT sank um 13,7
Prozent auf 41,6 Millionen Euro (Q1 2012: 48,2 Millionen Euro).

Raiffeisen Versicherung:
Dieses Segment umfasst die Raiffeisen Versicherung AG und 50 Prozent
der FinanceLife Lebensversicherung AG.

Die verrechneten Prämien - inklusive der Sparanteile der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung - stiegen in diesem Segment um
10,2 Prozent auf 238,2 Millionen Euro (Q1 2012: 216,1 Millionen
Euro). Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt erhöhten sich um
3,7 Prozent auf 171,3 Millionen Euro (Q1 2012: 165,2 Millionen Euro).
Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (netto) sanken um 27,3
Prozent auf 24,2 Millionen Euro (Q1 2012: 33,3 Millionen Euro). Die
Kostenquote fiel von 18,1 auf 11,6 Prozent. Die Combined Ratio
(Schaden-Kosten-Quote in der Schaden- und Unfallversicherung) nach
Rückversicherung lag bei 104,3 Prozent (Q1 2012: 89,0 Prozent). Die
Netto-Erträge aus Kapitalanlagen sanken um 17,2 Prozent auf 78,1
Millionen Euro (Q1 2012: 94,4 Millionen Euro). Das EGT stieg um 15,6
Prozent auf 35,8 Millionen Euro (Q1 2012: 31,0 Millionen Euro).

UNIQA International:
Dieses Segment umfasst die UNIQA International Versicherungs-Holding
AG, die UNIQA International Beteiligungsverwaltung GmbH und die
Erstversicherungsgesellschaften in 18 Ländern (Albanien, Bosnien und
Herzegowina, Bulgarien, Italien, Kosovo, Kroatien, Liechtenstein,
Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Serbien,
Slowakei, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn).

Die verrechneten Prämien - inklusive der Sparanteile der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung - stiegen in diesem Segment
deutlich um 22,8 Prozent auf 564,7 Millionen Euro (Q1 2012: 459,8
Millionen Euro). Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt erhöhten
sich um 37,1 Prozent auf 262,2 Millionen Euro (Q1 2012: 191,3
Millionen Euro). Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb
(netto) stiegen um 9,0 Prozent auf 107,2 Millionen Euro (Q1 2012:
98,3 Millionen Euro). Die Kostenquote fiel von 32,5 auf 26,5 Prozent.
Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote in der Schaden- und
Unfallversicherung) nach Rückversicherung lag bei 104,0 Prozent (Q1
2012: 107,2 Prozent). Die Netto-Erträge aus Kapitalanlagen sanken um
22,2 Prozent auf 30,9 Millionen Euro (Q1 2012: 39,8 Millionen Euro).
Das EGT betrug 1,7 Millionen Euro, nach 4,3 Millionen Euro im 1.
Quartal des Vorjahrs.

Rückversicherung:
Dieses Segment umfasst das Ergebnis der UNIQA Re AG (Zürich) und das
Rückversicherungsergebnis der UNIQA Versicherungen AG. Das EGT in
diesem Segment betrug 9,6 Millionen Euro (Q1 2012: minus 2,1
Millionen Euro).

Group Functions & Konsolidierung:
Dieses Segment umfasst das Ergebnis der Besitz- und
Servicegesellschaften von UNIQA, die Verwaltungs- und
Finanzierungskosten der Holding UNIQA Versicherungen AG (ohne
Rückversicherung) und die konzerninterne Konsolidierung. Das EGT in
diesem Segment betrug 28,1 Millionen Euro (Q1 2012: minus 22,0
Millionen Euro). In diesem Ergebnis ist der Gewinn aus dem Verkauf
der Hotelbeteiligungen in der Höhe von 49,1 Millionen Euro enthalten.

Die Prämienentwicklung im Detail:

Die laufenden Prämien - inklusive der Sparanteile der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung - stiegen konzernweit um 4,6
Prozent auf 1.482,8 Millionen Euro (Q1 2012: 1.418,2 Millionen Euro).
Die Einmalerläge stiegen um 87,5 Prozent auf 181,2 Millionen Euro (Q1
2012: 96,6 Millionen Euro.)

Die gesamten verrechneten Prämien (laufend und Einmalerläge) -
inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen
Lebensversicherung - stiegen in den ersten drei Monaten 2013 um 9,8
Prozent auf 1.664,0 Millionen Euro (Q1 2012: 1.514,8 Millionen Euro).
Die abgegrenzten Prämien - inklusive der Sparanteile der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung - stiegen um 12,8 Prozent auf
1.443,9 Millionen Euro (Q1 2012: 1.280,6 Millionen Euro).

Im Segment UNIQA Österreich erhöhten sich die gesamten verrechneten
Prämien um 3,1 Prozent auf 838,9 Millionen Euro (Q1 2012: 813,9
Millionen Euro). Im Segment Raiffeisen Versicherung erhöhten sie sich
um 10,2 Prozent auf 238,2 Millionen Euro (Q1 2012: 216,1 Millionen
Euro). Im Segment UNIQA International stiegen sie um 22,8 Prozent auf
564,7 Millionen Euro (Q1 2012: 459,8 Millionen Euro). Davon entfielen
368,3 Millionen Euro auf CEE (plus 13,9 Prozent / Q1 2012: 323,5
Millionen Euro) und 196,4 Millionen Euro auf Westeuropa (plus 44,0
Prozent / Q1 2012: 136,3 Millionen Euro).

Schaden- und Unfallversicherung:
Die verrechneten Prämien in der Schaden- und Unfallversicherung
wuchsen um 2,9 Prozent auf 797,9 Millionen Euro (Q1 2012: 775,6
Millionen Euro). Während sich die Prämien im Segment UNIQA Österreich
um 1,2 Prozent auf 447,4 Millionen Euro (Q1 2012: 442,2 Millionen
Euro) erhöhten, stiegen sie im Segment Raiffeisen Versicherung um 8,9
Prozent auf 38,1 Millionen Euro (Q1 2012: 35,0 Millionen Euro). Im
Segment UNIQA International stiegen sie um 5,9 Prozent auf 293,1
Millionen Euro (Q1 2012: 276,8 Millionen Euro). Davon entfielen 256,8
Millionen Euro auf CEE (plus 8,1 Prozent / Q1 2012: 237,6 Millionen
Euro) und 36,3 Millionen Euro auf Westeuropa (minus 7,4 Prozent / Q1
2012: 39,2 Millionen Euro).

Krankenversicherung:
Die verrechneten Prämien in der Krankenversicherung erhöhten sich um
3,5 Prozent auf 242,5 Millionen Euro (Q1 2012: 234,2 Millionen Euro).
Im Segment UNIQA Österreich wuchs das Prämienvolumen um 3,5 Prozent
auf 223,7 Millionen Euro (Q1 2012: 216,1 Millionen Euro). Im Segment
UNIQA International stiegen die verrechneten Prämien um 3,7 Prozent
auf 18,8 Millionen Euro (Q1 2012: 18,1 Millionen Euro). Davon
entfielen 7,0 Millionen Euro auf CEE (plus 8,6 Prozent / Q1 2012: 6,4
Millionen Euro) und 11,8 Millionen Euro auf Westeuropa (plus 1,0
Prozent / Q1 2012: 11,7 Millionen Euro).

Lebensversicherung:
In der Lebensversicherung erhöhten sich die verrechneten Prämien -
inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen
Lebensversicherung - um 23,5 Prozent auf 623,6 Millionen Euro (Q1
2012: 505,0 Millionen Euro). Die laufenden Prämien stiegen um 8,3
Prozent auf 442,4 Millionen Euro (Q1 2012: 408,4 Millionen Euro).

Das Annual Premium Equivalent (APE) in der Lebensversicherung stieg
um 10,2 Prozent auf 460,5 Millionen Euro (Q1 2012: 418,0 Millionen
Euro). Bei der APE-Berechnung werden 10 Prozent der
Einmalerlagsprämien berücksichtigt, da die durchschnittliche Laufzeit
der Einmalerläge in Europa bei 10 Jahren liegt. In dieser Berechnung
glätten sich jährliche Schwankungen.

Im Segment UNIQA Österreich stiegen die verrechneten Prämien in der
Lebensversicherung - inklusive der Sparanteile der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung - um 7,8 Prozent auf 167,8
Millionen Euro (Q1 2012: 155,6 Millionen Euro). Dabei erhöhten sich
die laufenden Prämien um 5,1 Prozent auf 157,5 Millionen Euro (Q1
2012: 149,8 Millionen Euro). Die Einmalerlagsprämien stiegen um 77,1
Prozent auf 10,3 Millionen Euro (Q1 2012: 5,8 Millionen Euro).

Im Segment Raiffeisen Versicherung erhöhten sich die verrechneten
Prämien in der Lebensversicherung - inklusive der Sparanteile der
fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung - um 10,5 Prozent auf
200,1 Millionen Euro (Q1 2012: 181,1 Millionen Euro). Die
Einmalerläge stiegen um 55,3 Prozent auf 13,6 Millionen Euro (Q1
2012: 8,8 Millionen Euro). Die laufenden Prämien erhöhten sich um 8,2
Prozent auf 186,5 Millionen Euro (Q1 2012: 172,4 Millionen Euro).

Im Segment UNIQA International stiegen die verrechneten Prämien in
der Lebensversicherung - inklusive der Sparanteile der fonds- und
indexgebundenen Lebensversicherung - um 91,7 Prozent auf 252,7
Millionen Euro (Q1 2012: 164,8 Millionen Euro). Die Einmalerläge
stiegen um 91,7 Prozent auf 157,3 Millionen Euro (Q1 2012: 82,0
Millionen Euro). Die laufenden Lebensversicherungsprämien stiegen um
15,3 Prozent auf 95,4 Millionen Euro (Q1 2012: 82,8 Millionen Euro).
In CEE stiegen die Lebensversicherungsprämien um 31,6 Prozent auf
104,5 Millionen Euro (Q1 2012: 79,4 Millionen Euro). Dabei erhöhten
sich die laufenden Prämien um 20,6 Prozent auf 66,5 Millionen Euro
(Q1 2012: 55,2 Millionen Euro) und die Einmalerlagsprämien stiegen um
56,8 Prozent auf 38,0 Millionen Euro (Q1 2012: 24,3 Millionen Euro).
In Westeuropa stiegen die Lebensversicherungsprämien um 73,5 Prozent
auf 148,2 Millionen Euro (Q1 2012: 85,4 Millionen Euro). Dabei
erhöhten sich die laufenden Prämien um 4,8 Prozent auf 28,9 Millionen
Euro (Q1 2012: 27,6 Millionen Euro) und die Einmalerlagsprämien
stiegen um 106,4 Prozent auf 119,3 Millionen Euro (Q1 2012: 57,8
Millionen Euro).

Die Entwicklung des Group Embedded Value im Geschäftsjahr 2012:
Der Market Consistent Embedded Value nach Minderheiten der UNIQA
Group ist im Geschäftsjahr 2012 um 86,2 Prozent auf 2.875,8 Millionen
Euro gestiegen (2011: 1.544,6 Millionen Euro). Dieser deutlich
positive Trend in einem schwierigen makroökonomischen Umfeld ist auf
die folgenden Effekte zurück zu führen: UNIQA implementiert einen
nachhaltigen Asset-Liability-Management-Ansatz, um die Sensitivitäten
von Kapitalmarktveranlagungen gegenüber versicherungstechnischen
Verbindlichkeiten besser auszugleichen. In Folge dessen hat sich die
Zinssensitivität gegenüber fallenden Zinsen per 31.12.2012 trotz
reduzierter Zinsprämienaufschläge auf minus 18 Prozent reduziert
(2011: minus 45 Prozent).

Damit liegt UNIQA erstmals auf einem guten internationalen Niveau.
Zudem arbeitet das Unternehmen im Rahmen eines Risk-Return-Ansatzes
an einer geänderten Produktstrategie und Neuausrichtung der
Profitabilitätssteuerung in der Lebensversicherung. Diese Maßnahmen
haben erste Wirkungen gezeigt. Positiv auf den Embedded Value haben
sich zudem auch die beiden Kapitalerhöhungen des letzten Jahres -
Barkapitalerhöhung und Sachkapitalerhöhung - und die Reduktion der
Minderheitenanteile ausgewirkt.

Der nach internationalen Richtlinien erstellte Market Consistent
Embedded Value beziffert den Wert des Bestandes an
Versicherungsverträgen und setzt sich aus dem Nettovermögen für die
Lebens-, Kranken- und Schaden-/Unfallversicherung sowie dem aktuellen
Wert der zukünftigen Erträge aus dem bestehenden Versicherungsbestand
der Lebens- und Krankenversicherung zusammen. Berücksichtigt wurde
das Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft von UNIQA in Österreich,
Italien, Polen, der Slowakei, der Tschechischen Republik und in
Ungarn.

B & W Deloitte GmbH, Köln hat den Market Consistent Embedded Value
der UNIQA Group in vollem Umfang testiert.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige
Entwicklung der UNIQA Group beziehen. Diese Aussagen stellen
Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt
zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die
zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die
tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen
abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen
werden.

UNIQA

Die UNIQA Group ist eine der führenden Versicherungsgruppen in ihren
Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa. 22.000 Mitarbeiter
und exklusive Vertriebspartner betreuen in 20 Ländern 8,7 Millionen
Kunden. Mit UNIQA und Raiffeisen Versicherung besitzen wir zwei
starke Marken, die uns eine sehr gute Basis für unser weiteres
Wachstum bieten. In Österreich sind wir mit einem Marktanteil von
rund 22 Prozent der zweitgrößte Versicherungskonzern. In der
Wachstumsregion Zentral- und Osteuropa (CEE) sind wir in 16 Ländern
zu Hause: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo,
Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien,
Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn.
Darüber hinaus zählen auch Versicherungen in Italien, der Schweiz und
Liechtenstein zur UNIQA Group.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | UQA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel