• 16.05.2013, 15:00:53
  • /
  • OTS0257 OTW0257

AVISO MORGEN Protestaktion/PK: Exklusive Hochrechnung GBH-Umfrage unter Arbeitgebern holz-/kunststoffverarbeitendes Gewerbe

Seit 1. Mai bestimmen Arbeitgeber die Löhne, und damit wird Lohndumping und unfairem Wettbewerb Tür und Tor geöffnet

Utl.: Seit 1. Mai bestimmen Arbeitgeber die Löhne, und damit wird
Lohndumping und unfairem Wettbewerb Tür und Tor geöffnet =

Wien (OTS/ÖGB) - Seit 1. Mai bestimmen Arbeitgeber die Löhne, und
damit wird Lohndumping und unfairem Wettbewerb Tür und Tor geöffnet =

Für 45.000 Tischler und Kunststoffverarbeiter herrscht seit 1. Mai
ein vertragsloser Zustand. Allein in der Steiermark sind rund 6.000
Arbeitnehmer betroffen. Die Arbeitgeber waren nur bereit, die
Mindestlöhne, jedoch nicht die tatsächlichen Löhne zu erhöhen. ++++

Im Rahmen einer Protestaktion laden wir zu einem Pressegespräch ein
und erläutern die Folgen des vertragslosen Zustands. Zusätzlich
präsentieren wir morgen EXKLUSIV die erste Hochrechnung unserer
bundesweiten Umfrage unter 3.046 Betrieben aus dem holz- und
kunststoffverarbeitenden Gewerbe.

Freitag, 17. Mai, 10.00 Uhr, Hauptplatz Graz vor dem Rathaus

Gewerkschaft Bau-Holz startet Umfrage bei Arbeitgebern:
Kollektivvertrag: Vertragslosen Zustand für Tischler und
Kunststoffverarbeiter stoppen

Für 45.000 Beschäftigte aus dem Kollektivvertrag für das holz- und
kunststoffverarbeitende Gewerbe besteht seit 1. Mai ein vertragsloser
Zustand. Die Arbeitgeber sind nur bereit, die Mindestlöhne, jedoch
nicht die tatsächlichen Löhne kollektivvertraglich zu erhöhen. Die
Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) startet deshalb eine Umfrage bei 3.046
Firmen.

Die GBH fordert eine vertraglich geregelte Ist-Lohnregelung, wie in
allen anderen vergleichbaren Kollektivverträgen vereinbart.
Bau-Holz-Chef Josef Muchitsch: "Wir fordern für unsere Tischler und
Kunststoffverarbeiter nichts Unmögliches. Es ist unverständlich, dass
die Spitzenvertreter auf Arbeitgeberseite aufgrund unserer Forderung,
die tatsächlich bezahlten Löhne zu erhöhen, die Verhandlungen
abgebrochen haben und nun ein vertragsloser Zustand besteht."

Der vertragslose Zustand ist nicht im Interesse der Klein- und
Mittelbetriebe und die GBH startet daher eine bundesweite Umfrage
unter 3.046 Firmen. Die Umfrage - bestehend aus drei Fragen - soll
das tatsächliche Stimmungsbild bei den Arbeitgebern zeigen.
Dass eine Gewerkschaft eine Umfrage unter Arbeitgebern startet, ist
einzigartig. Muchitsch: "Jetzt wollen wir es wissen. Ich bin
überzeugt, dass viele Arbeitgeber zu ihren Beschäftigten stehen und
sich einen raschen KV-Abschluss wünschen. Kollektivverträge sind ein
Garant für Mindesteinkommen und sichern gleichzeitig einen fairen
Wettbewerb. Seitens der Arbeitgeber wurde noch kein
Verhandlungstermin bestätigt. Deshalb werden wir unsere
Protestaktionen in ganz Österreich fortsetzen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel