• 14.05.2013, 10:37:56
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Mitterlehner: Österreich soll familienfreundlichstes Land Europas werden

Familienminister zum Internationalen Tag der Familie: Stellenwert der Familie weiter erhöhen und Vereinbarkeit mit Berufsleben erleichtern

Utl.: Familienminister zum Internationalen Tag der Familie:
Stellenwert der Familie weiter erhöhen und Vereinbarkeit mit
Berufsleben erleichtern =

Wien (OTS/BMWFJ) - "Familien sind in all ihrer Vielfalt der Kern
unserer Gesellschaft und ermöglichen, dass wichtige Werte und
Einstellungen von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Daher wollen wir ihren Stellenwert weiter erhöhen und Österreich zum
familienfreundlichsten Land Europas machen", sagt Familienminister
Reinhold Mitterlehner anlässlich des Internationalen Tags der Familie
am Mittwoch, 15. Mai. 80 Prozent der Österreicher sehen ihre Familie
laut Österreichischer Wertestudie als den mit Abstand wichtigsten
Lebensbereich. An zweiter Stelle folgt mit 54 Prozent die
Arbeitswelt. "In diesem Sinne wollen wir vor allem die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf auf allen Ebenen erleichtern", verweist
Mitterlehner auf den laufenden Ausbau der Angebote in Kindergärten
und Krippen.

Der Großteil der Kinder lebt nach wie vor mit ihren leiblichen Eltern
zusammen, gleichzeitig gibt es rund 15 Prozent Alleinerzieherfamilien
und sind rund neun Prozent aller Familien mit Kindern unter 15 Jahren
Patchwork-Familien. "Wir wollen alle Familien gezielt unterstützen
und setzen daher bei ihrer Förderung auf ein Drei-Säulen-Modell aus
Geld-, Steuer- und Sachleistungen", bekräftigt Mitterlehner. Neben
einer Vereinfachung und Erhöhung der Familienbeihilfe für alle Kinder
brauche es dafür auch leistungsgerechte Steuervorteile und
bedarfsgerechte Kinderbetreuungsplätze.

Um die Wahlfreiheit für Eltern zu sichern, ist zudem eine
familienfreundliche Arbeitswelt notwendig, für die es unter anderem
flexible Arbeitszeitmodelle und qualifizierte Teilzeitangebote in den
Unternehmen braucht. "Viele Eltern wollen bewusst Teilzeit arbeiten,
weil sie dadurch mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen können.
Gleichzeitig wird so der Wiedereinstieg nach der Karenz erleichtert",
betont Mitterlehner. "Teilzeit wird gewünscht und entspricht den
Lebensrealitäten, hingegen bedeutet ein Schlechtreden aus
ideologischen Gründen, die Wünsche von Familien zu ignorieren", so
Mitterlehner. Laut Mikrozensus der Statistik Austria waren im Vorjahr
78,9 Prozent der teilzeitbeschäftigten Frauen mit Kindern unter 15
Jahren mit ihrem Beschäftigungsausmaß zufrieden. Nur 8,6 Prozent
wollten mehr arbeiten, konnten diesem Wunsch aber aus persönlichen
oder familiären Gründen nicht nachgehen.

Neben finanziellen Leistungen werden Österreichs Familien in allen
Lebenslagen durch umfangreiche Informations- und Beratungsangebote
unterstützt. Dazu zählen etwa die vielfältigen
Elternbildungs-Angebote sowie die bundesweit rund 400
Familienberatungsstellen, die vom Familienministerium gefördert
werden. Weitere Informationen dazu finden sich auf den Webseiten
http://www.eltern-bildung.at sowie www.familienberatung.gv.at

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