- 14.05.2013, 09:41:58
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Einbürgerungen im Sinkflug: Fremdenfeindliche Politik produziert immer mehr "Fremde"
Niedrige Einbürgerungsrate ist Schaden für Demokratie
Utl.: Niedrige Einbürgerungsrate ist Schaden für Demokratie =
Wien (OTS) - Laut Statistik Austria hat sich die Zahl der
Einbürgerungen im 1. Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahr um 11,6 %
reduziert. SOS Mitmensch wertet die im europäischen Vergleich
einzigartig niedrige Einbürgerungsrate in Österreich als Alarmsignal
und fordert ein Ende der Nichteinbürgerungspolitik. "Es ist paradox:
eine fremdenfeindliche Politik sorgt dafür, dass es in Österreich
immer mehr "Fremde" gibt. Noch paradoxer ist nur, dass sich der für
Integration zuständige Staatssekretär dafür stark macht, dass das
auch weiterhin so bleibt", kritisiert Alexander Pollak, Sprecher von
SOS Mitmensch die geplante Staatsbürgerschaftsnovelle. "In ihrer
jetzigen Form stellt die Novelle nur in Randbereichen eine
Verbesserung dar. Im Kern verfestigt sie sogar den Ausschluss vieler
Mitmenschen von wichtigen Grundrechten. Der Schaden, der dadurch an
unserer Gesellschaft und der Zukunft unserer Demokratie angerichtet
wird, ist enorm. Wir fordern eine politische Schubumkehr: Menschen,
die hier geboren oder aufgewachsen sind oder schon lange hier leben,
sollen endlich ohne Schikanen eingebürgert werden können."
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