• 10.05.2013, 15:16:17
  • /
  • OTS0160 OTW0160

"Hohes Haus" am 12. Mai: Bienensterben, Europakrise und "Fest der Freude"

Gast im Studio: ÖVP-Umweltsprecher Hermann Schultes

Utl.: Gast im Studio: ÖVP-Umweltsprecher Hermann Schultes =

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert im ORF-Parlamentsmagazin
"Hohes Haus" am Sonntag, dem 12. Mai 2013, um 12.00 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:

Bienenstich

Es hat ein wenig gedauert, aber inzwischen ist auch der
österreichische Umweltminister für ein Verbot von Pestiziden, die für
das Bienensterben verantwortlich gemacht werden. Nikolaus Berlakovich
hat in der EU zunächst gegen ein Verbot gestimmt. Nach Protesten von
Umweltschützer/innen und Kritik von allen politischen Parteien, kam
diese Woche dann die Kehrtwende. Freilich nicht freiwillig,
ÖVP-Parteichef Michael Spindelegger hat ein Machtwort gesprochen.
Und: Minister Berlakovich bekennt sich nur zu dem, was von der EU
ohnehin schon beschlossene Sache ist - weshalb von der Opposition
auch nicht locker gelassen wird. Sie fordert ein generelles Verbot
sämtlicher Pestizide in Österreich - und den Rücktritt des Ministers.
Bettina Tasser zu einem nicht immer nachvollziehbaren Stück
österreichischer Politik.
Gast im Studio ist ÖVP-Umweltsprecher Hermann Schultes.

Europakrise

Diese Woche war es wieder soweit: Europa beging - wie alljährlich -
am 9. Mai den sogenannten Europatag. Am 9. Mai 1950 hielt der
damalige französische Außenminister Robert Schumann eine Rede, in der
er vorschlug, eine Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl zu
schaffen. Fünf Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sollte es - vor
allem zwischen Deutschland und Frankreich - kein unkontrolliertes
gegenseitiges Aufrüsten mehr geben. Aus seiner Idee wurde später die
EWG, daraus entstand die EG und heute haben wir die EU. Ein
einmaliges Friedensprojekt und für die meisten auch eine einmalige
Erfolgsgeschichte. Doch nicht erst seit der Finanzkrise ist die EU
bei weitem nicht bei allen Europäer/innen beliebt und in genau einem
Jahr gibt es die nächste Europawahl. Claus Bruckmann hat sich
umgehört.

Freudenfest

Während in einigen Ländern Europas der 8. Mai ein Staatsfeiertag ist,
hat Österreich lange gebraucht, um diesen Tag offiziell als einen Tag
der Freude anzuerkennen. Genaugenommen 68 Jahre, also bis heuer. Den
Tag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht und die Befreiung vom
Nationalsozialismus nutzten bisher weit rechts stehende
Burschenschaften, um am äußeren Burgtor am Wiener Heldenplatz ein
Totengedenken zu begehen. Dieser stillen Umdeutung der Bedeutung des
8. Mai hat nun das offizielle Österreich ein Ende bereitet. Am
äußeren Burgtor gibt es nun eine Mahnwache des Bundesheers und der
Heldenplatz gehört den ganzen Tag der Bevölkerung für ein "Fest der
Freude", mit dem heuer erstmals das Kriegsende gefeiert wurde.
Maximilian Biegler war dabei.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel