- 26.04.2013, 12:22:05
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Nationalrat - Minister Stöger: Gesundheitsreform stellt Weichen für mehr Qualität und mehr Leistungen
Bund, Länder und Sozialversicherung ziehen an einem Strang - "Versorgung der Menschen wird abgesichert und weiter verbessert"
Utl.: Bund, Länder und Sozialversicherung ziehen an einem Strang -
"Versorgung der Menschen wird abgesichert und weiter
verbessert" =
Wien (OTS/SK) - Heute, Freitag, beschließt der Nationalrat die
Gesundheitsreform. "Heute ist ein historischer Tag in der Geschichte
des österreichischen Gesundheitssystems. Mit dem Beschluss der
Gesundheitsreform stellen wir die Weichen für mehr Kooperation, mehr
Qualität und einen weiteren Leistungsausbau. Die Menschen können sich
auf ihr Gesundheitssystem verlassen", betonte Gesundheitsminister
Alois Stöger im Plenum des Nationalrats. Einschnitte, die es in
vielen anderen Ländern der EU gibt, werde es in Österreich nicht
geben, im Gegenteil: "Durch die Reform ist sichergestellt, dass jedes
Jahr mehr Geld im Gesundheitsbereich zur Verfügung steht." ****
Der Gesundheitsminister betonte, dass er stolz darauf sei, dass
Österreich einen ganz anderen Weg als viele andere Länder gehe: "Wir
wollen unser solidarisches Gesundheitssystem ausbauen und erweitern,
haben das auch in der Krise getan." Belege dafür seien die Sanierung
der Krankenkassen - eine "wichtige Säule für die sichere Versorgung
der Menschen" - oder der Beschluss der Elektronischen
Gesundheitsakte.
"Während es bisher viele Reibungsverluste durch die Zersplitterung
des Gesundheitssystems gegeben hat, werden in Zukunft alle gemeinsam
die wesentlichen Entscheidungen für die Versorgung der Patientinnen
und Patienten treffen. Das macht das System effizienter und die
Versorgung der Menschen besser. Erstmals ziehen alle Player im
Gesundheitsbereich an einem Strang", erläutert der Minister. Erstmals
sitzen Sozialversicherung, Bund und Länder gemeinsam an einem Tisch.
Des Weiteren stehe in Zukunft mehr Geld zur Verfügung, um "unser
gutes Gesundheitssystem weiterzuentwickeln", sagte der Minister. "Wir
haben bereits neue Leistungen eingeführt, wie die Zahnbehandlung in
den Ambulatorien der Gebietskrankenkassen, das Krankengeld für
Selbständige oder die Erweiterung des Kinderimpfprogrammes. "Jede und
jeder Einzelne, der dieser Reform zustimmt, stellt sicher, dass unser
solidarisches Gesundheitssystem weiterentwickelt und für die nächsten
Generationen abgesichert werden kann." (Schluss) bj/sn
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