• 15.04.2013, 13:49:09
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ÖVP-Wehrsprecher Klikovits: "Die ÖVP ist die treibende Kraft bei der Reform des Grundwehrdienstes!"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Einen gemeinsamen Truppenbesuch auf dem
Truppenübungsplatz Seetaler-Alpen nahmen heute ÖVP-Innenministerin
Mag. Johanna Mikl-Leitner und SPÖ-Verteidigungsminister Mag. Gerald
Klug zum Anlass, um bei einer Pressekonferenz eine erste
Zwischenbilanz zur aktuellen Reform des Grundwehrdienstes zu
präsentieren. Die ÖVP hat dabei einmal mehr betont, dass der Dienst
beim Österreichischen Bundesheer für die Rekruten sinnvoll und
nachhaltig gestaltet werden muss.

"Die Wählerinnen und Wähler haben am 20. Jänner ein klares Votum für
die Beibehaltung der Wehrpflicht abgegeben, daher ist es nun die
Aufgabe der Politik, möglichst rasch Reformen beim Österreichischen
Bundesheer umzusetzen. Unser Ziel ist es, dass bereits im Herbst
deutliche Verbesserungen für unsere Grundwehrdiener spürbar sind. Ein
wesentlicher Punkt ist dabei, dass künftig nur noch so viele
Funktionssoldaten, also Wachen, Köche oder beispielsweise Kraftfahrer
eingesetzt werden, wie man für die Aufrechterhaltung des Betriebes im
Bundesheer wirklich braucht", so ÖVP-Wehrsprecher Abg. Oswald
Klikovits zum laufenden Reformprozess.

Aber nicht nur die Reduzierung der Funktionssoldaten auf ein
verträgliches Minimum, sondern auch der bestmögliche Umgang mit den
Rekruten wird derzeit von einem Expertenteam gründlich analysiert.
Für Klikovits steht jedenfalls fest, dass hier ein Paradigmenwechsel
stattfinden muss: "Der Umgang mit unseren Grundwehrdienern muss sich
grundlegend ändern, sie sind keine Untergebenen, sondern Mitarbeiter,
die wertvolle Arbeit für die Republik leisten."

Auch wie die künftigen Aufgaben der Grundwehrdiener aussehen können,
wird derzeit intensiv untersucht und diskutiert: "Mit den
Verhandlungen zur Sicherheitsstrategie befinden wir uns auf der
Zielgeraden. Daraus sind dann konkrete Aufgaben und Anforderungen an
das Österreichische Bundesheer abzuleiten. Die militärische
Landesverteidigung, der Katastrophenschutz und der Schutz kritischer
Infrastruktur werden bei der Ausbildung der Grundwehrdiener in
Zukunft eine wesentliche Rolle spielen", betont der ÖVP-Wehrsprecher.

"Was das Österreichische Bundesheer dringend braucht, sind
nachhaltige Perspektiven und konkrete Zielvorgaben, die auch
tatsächlich umgesetzt werden können", so Klikovits abschließend.
(Schluss)

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