• 15.04.2013, 08:50:08
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Haimbuchner gegen Eurobonds: "13 Milliarden Euro Mehrkosten für Österreich!"

SPÖ OÖ hält dennoch am Schuldensozialismus fest

Utl.: SPÖ OÖ hält dennoch am Schuldensozialismus fest =

Linz (OTS) - "Eine Analyse der Finanzdienstleistungsportale Geld.de
und Börsenews.de hat die Mehrkosten errechnet, welche bei einer
Einführung von Eurobonds, also gemeinsamer europäischer
Staatsanleihen, zum Tragen kommen würden. Die Zahlen sprechen eine
deutliche Sprache: Deutschland müsste im Zeitraum von 2014 bis 2024
200 Milliarden mehr für die Zinsendienst aufwenden. Bei Österreich
wären es 13 Milliarden Euro. Insgesamt wären die wirtschaftlich
relativ erfolgreichen Nordländer die großen Verlierer bei einer
Vergemeinschaftung der Staatsschulden", warnte der
oberösterreichische FPÖ-Landeschef Dr. Manfred Haimbuchner vor einer
Einführung von Eurobonds, wie es die SPÖ Oberösterreich mehrfach
gefordert hat. ****

"Den Mehrkosten liegt die Annahme zu Grunde, dass gemeinsame
Staatsanleihen zu einer Erhöhung der Zinsen von Staatsanleihen, die
bei den Nordländern derzeit bei durchschnittlich zwei Prozent liegen,
auf 3,65 Prozent führen. Was für die stabilen Euroländer Mehrkosten
von insgesamt 323 Milliarden Euro bedeutet. Die großen Gewinner auf
Kosten der Nordländer wären die Krisenländer im Süden, wie Italien,
mit Einsparungen beim Schuldendienst in der Höhe von 170 Milliarden
Euro, Griechenland mit 84 Milliarden Euro, Spanien mit 55 Milliarden
Euro und Portugal mit 37 Milliarden Euro", führt Haimbuchner die
Folgen des endgültigen europäischen Schuldensozialismus vor Augen.

"Angesichts der Tatsache, dass Österreich jährlich bereits mehr als
8,2 Milliarden Euro an Zinsen zahlen muss und im Zuge des
Rettungsschirms Haftungen in der Höhe von 19 Milliarden Euro
übernommen hat, wäre jede Maßnahme, die zu einer Steigerung führt,
unverantwortlich gegenüber den österreichischen Steuerzahlern. Es ist
daher unverständlich, dass die SPÖ, vor allem in Oberösterreich, an
der Einführung von Eurobonds festhält. Die FPÖ hingegen ist sich
ihrer Verantwortung für Österreich bewusst und fordert ein
Gesundschrumpfen der Eurozone sowie einen Ausstieg aus den
Euro-Rettungsmechanismen", bekräftigte Haimbuchner abschließend.

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