- 10.04.2013, 12:06:03
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Marek: Fokus in der Volksschule auf Grundkompetenzen, Sprache und emotionale sowie soziale Kompetenz legen
ÖVP-Bildungssprecherin zur Obmann-Stellvertreterin im Unterausschuss Unterricht gewählt
Utl.: ÖVP-Bildungssprecherin zur Obmann-Stellvertreterin im
Unterausschuss Unterricht gewählt =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Vermittlung der Grundkompetenzen Lesen,
Schreiben, Rechnen sowie die Förderung von emotionaler und sozialer
Kompetenz müssen in der Volksschule im Mittelpunkt stehen. Wir müssen
uns gerade in der Volksschule darum kümmern, was für eine
weiterführende Bildungskarriere wichtig ist, damit unsere Kinder die
besten Chancen haben. Das sagte heute, Mittwoch,
ÖVP-Bildungssprecherin Christine Marek, die im Unterausschuss
Unterricht heute einstimmig zur Obmann-Stellvertreterin gewählt
wurde. Der Unterausschuss setzte sich heute in einer Spezialdebatte
mit der Volksschule auseinander. Die öffentliche Bildungsdebatte sei
in den letzten Jahren eher von der Debatte um die Organisation der
Sekundarstufe I geprägt gewesen, freut sich Marek über die nun immer
stärker werdende inhaltliche Diskussion zur Basis - nämlich der
Volksschule. Natürlich gehe es auch um Ressourcen, zentral sei aber
besonders auch eine inhaltliche Debatte zu führen.
Marek zeigte sich zufrieden, dass in der Pädagog/innenbildung Neu ein
zentraler Schritt zu noch mehr Qualität gerade in der Primarstufe
gelungen sei. Die für den Elementarbereich enorm wichtigen
Bundesbildungsanstalten für Kindergartenpädagogik (BAKIP) bleiben
weiter bestehen, allerdings können ergänzende und aufbauende
Studienangebote eingerichtet werden.
Notwendig sei es, so Marek, sich einem besseren Übergang vom
Kindergarten zur Volksschule zu widmen und verwies auf das
verpflichtende Gratiskindergartenjahr als wichtigen Meilenstein, der
gesetzt wurde. "Der Kindergarten ist sozusagen die erste
Bildungseinrichtung noch vor der Schule, ihm kommt große Bedeutung
zu." Nicht außer Acht zu lassen sei zudem der gut vorbereitete
Übergang von der Volksschule in die Sekundarstufe I mit optimalen
Bildungsempfehlungen, wies Marek auf die Notwendigkeit einer
objektiven Bewertung hin.
Eine Herausforderung, der man sich stellen müsse, sei die vermehrte
Einbindung der Eltern. Die Schule sei zunehmend damit konfrontiert,
dass die Erziehungsarbeit von den Eltern an die Lehrerinnen und
Lehrer bzw. die Schule delegiert werde. "Erziehung ist aber primär
"Eltern"-Arbeit, Bildung ist primär "Schul"-Arbeit, auch wenn eine
strikte Trennung nie ganz möglich und sinnvoll ist. Ziel muss es
sein, den Lehrerinnen und Lehrern für die Bildungsarbeit den Rücken
frei zu halten", so die ÖVP-Bildungssprecherin. Wesentliches Thema
sei in diesem Zusammenhang die Sprachförderung, nicht nur im Hinblick
auf Kinder mit Migrationshintergrund, sondern auch auf bildungsferne
Familien, um allen Kindern die besten Chancen für ihre weitere
Bildungskarriere zu ermöglichen, schloss die ÖVP-Abgeordnete.
(Schluss)
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