• 02.04.2013, 12:13:27
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Schülerunion ad BMUKK: Neues Bifie-Direktoren lösen alte Probleme nicht

Arbeit muss schnellstmöglich aufgenommen werden um bestehende Probleme auszuräumen

Utl.: Arbeit muss schnellstmöglich aufgenommen werden um bestehende
Probleme auszuräumen =

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Präsentation des neuen
Bifie-Direktoriums durch das BMUKK wird einmal mehr deutlich, dass
die inhaltliche Arbeit in der Bildungspolitik nicht den Stellenwert
einnimmt, den sie einnehmen sollte. Auf viele ungelöste Fragen wurden
auch heute keine Antworten gegeben. Großprojekte, wie beispielweise
die Zentralmatura müssen endlich bearbeitet und die bestehenden
Probleme gelöst werden.

"Nachdem nun neue Direktoren eingesetzt sind, ist Bundesministerin
Schmied dringend dazu angehalten die inhaltliche Arbeit zu forcieren.
Es wird Zeit, die offenen Baustellen in den Griff zu bekommen!",
stellt Bundesobmann Daniel Perschy klar. "Besonders was die
Zentralmatura betrifft, sind einige Problemstellungen noch ungelöst
bzw. Materialien unvollständig. Hier gilt es nun alle Energien und
Ressourcen zu investieren, um einen erfolgreichen ersten Durchgang
möglich zu machen."

Beurteilungsschlüssel per Verordnung festlegen:
Der Beurteilungsschlüssel für die Zentralmatura ist beispielsweise
noch immer kein genügend definierter Bestandteil einer Verordnung.
Momentan kann er jederzeit durch das Bifie geändert und neu
festgelegt werden und ist somit der Willkür eines einzigen Beamten
ausgeliefert. Mittlerweile, ein Jahr vor der Zentralmatura, müssen
die Beurteilungskriterien jedoch festgeschrieben sein, damit die
Schulen damit arbeiten können. "Es kann nicht sein, dass ein Jahr vor
der Zentralmatura die Rahmenbedingungen in manchen Bereichen noch
immer nicht festgelegt sind. Es soll kein Schüler unter diesen
Bedingungen die Matura machen müssen", stellt Perschy abschließend
fest.

Die Schülerunion ist die größte Interessensvertretungsorganisation
für Österreichs Schüler. Über 30000 Mitglieder vernetzen sich, um
sich auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene für eine Verbesserung der
Schule auf Basis der Schülerinteressen einzusetzen. Entsprechende
Forderungen bringt die Schülerunion zusätzlich im Rahmen der
Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie in diesem Schuljahr 27
von 29 Mandaten hält.

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