- 21.03.2013, 12:29:55
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FPÖ-Kunasek kündigt konstruktive Zusammenarbeit mit Minister Klug an
Im Sinne des Bundesheeres, im Sinne des Sports und in weiterer Folge auch im Sinne der Republik Österreich
Utl.: Im Sinne des Bundesheeres, im Sinne des Sports und in weiterer
Folge auch im Sinne der Republik Österreich =
Wien (OTS) - FPÖ-NAbg. Mario Kunasek, freiheitlicher Sportsprecher
und Mitglied des Landesverteidigungsausschusses, begrüßt angesichts
der gestrigen Vorstellung von Bundesminister Gerald Klug im
Parlament, dass dieser insofern Größe zeige, indem er den scheidenden
Generalstabschef, Edmund Entacher, in einer "würdigen Art und Weise"
aus seinem Amt entlasse. Dies sei ein "guter Beginn, vielleicht auch
ein Neustart in der Zusammenarbeit zwischen der Politik und der
militärischen Führung". "Ich glaube, das ist ein klares Signal an die
Bediensteten des Bundesheeres", so Kunasek.
Vieles, was Klug bei seiner gestrigen Vorstellungsrede gesagt habe,
werde von der freiheitlichen Fraktion geteilt, es bleibe am Ende des
Tages jedoch zu hoffen, dass es nicht wie so oft in der Sicherheits-
und Verteidigungspolitik nur Überschriften seien, betont Kunasek.
"Die Großbaustelle Bundesheer wurde von einem Verteidigungsminister
hinterlassen, der nie in diesem Amt angekommen ist. Er ist heute
wieder dort, wo er eigentlich immer gewesen ist, nämlich in einem
parteipolitischen System, wo er nicht die Sicherheit Österreichs,
nicht das Wohl des Bundesheeres, sondern parteipolitische
Überlegungen in den Mittelpunkt gestellt hat."
Es stelle sich die Frage, ob es sich für Klug zeitlich ausgehen
werde, die vielen Baustellen im Österreichischen Bundesheer
abzuarbeiten. Dies sei zu bezweifeln. Kunasek kündigt jedenfalls an,
dort, wo es um das Wohl des Bundesheeres, auch um das Wohl der
Soldatinnen und Soldaten, die ja hervorragende Leistungen auch
bringen, geht, als FPÖ konstruktiv mitzuarbeiten. "Ich halte aber
natürlich auch fest, dass dort, wo wir Missstände erkennen, dort wo
wir Stillstand oder Reformverweigerung erkennen, natürlich wieder wie
gewohnt mit dem Zeigefinger drauf zeigen werden, um gegebenenfalls
als kantige Opposition diese Missstände aufzuzeigen", so Kunasek.
Als Sportsprecher ist es Kunasek wichtig zu betonen, dass "wir ein
Sportförderungsgesetz auf den Weg zu bringen haben - es liegt uns ja
bereits im Parlament vor -, wo wir Freiheitliche ganz klar sagen: Ja,
wir wollen ein Gesetz haben, wo das Geld des Steuerzahlers im
Endeffekt auch dort ankommt, wo es hingehört, nämlich beim Sportler.
Wir wollen dort ansetzen, wo es wirklich Sinn ergibt. Wir wollen die
Sportler unterstützen und das Geld nicht im rot-schwarzen
Funktionärsapparat versumpfen lassen. Ich glaube, das ist ganz
wesentlich". Auch in diesem Bereich sagt Kunasek eine konstruktive
Mitarbeit zu.
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