- 08.03.2013, 14:24:09
- /
- OTS0217 OTW0217
BZÖ-Schenk: ÖVP soll in Frauenpolitik Einigkeit herstellen
Wien (OTS) - "Es ist nicht ein Zeichen für eine konstruktive
Frauenpolitik, wenn sich ÖVP-Vertreter am heutigen Frauentag nur
gegenseitig unterschiedliche Standpunkte ausrichten.
ÖVP-Frauensprecherin Schittenhelm ist für die Aufnahme des
Po-Grapschens ins Strafrecht, ÖVP-Justizministerin Karl ist dagegen.
ÖVP-Justizsprecher Ikrath ist für verpflichtende Frauenquoten in
Aufsichtsräten, ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner ist dagegen. Ich
empfehle den ÖVP-Vertretern, sich zuerst intern zu einer
einheitlichen Linie bei diesen und anderen Frauenthemen
durchzuringen, bevor sie am internationalen Frauentag ihre
unterschiedlichen Kommentare dazu öffentlich abgeben", sagt
BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk zur aktuellen Diskussion.
Schenk unterstützt Justizministerin Karl in ihrer Ablehnung der
Forderung von EU-Kommissarin Reding nach einer Frauenquote in
Unternehmen. "Das BZÖ spricht sich gegen eine gesetzliche Frauenquote
aus, denn jede Quote bedeutet automatisch eine Diskriminierung und
eine Herabwürdigung der Frauen. Viel wichtiger ist es, die weit
auseinanderklaffende Einkommensschere zwischen Männern und Frauen zu
schließen, etwa durch einen gerechten Mindestlohn. Hier ist die
rot-schwarze Bundesregierung gefordert zu handeln", betont die
BZÖ-Frauensprecherin.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC






