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ORF III mit Peter-Rosegger-Doku, Schwerpunkt "75 Jahre Anschluss" und Christa Ludwig zum 85. Geburtstag

Am 9. und 10. März im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - In Erinnerung an Peter Rosegger, dessen Geburtstag sich
am 31. Juli dieses Jahres zum 170. Mal jährt, begibt sich ORF III Kultur und Information in Gabriela und Herbert Kafkas Film "Mit Birkenstock und Feder. Die Welt Peter Roseggers" am Samstag, dem 9. März 2013, um 18.15 Uhr auf Spurensuche des begnadeten Schriftstellers, Sozialkritikers, Volkserziehers und Humanisten. Die Dokumentation, die in Kooperation mit ORF III Kultur und Information entstand, spürt jene Orte auf, an denen Rosegger lebte und die ihn zu seinen Erzählungen inspirierten und spricht mit seinen Nachfahren.

Mit der sechsten Folge von Hugo Portischs und Sepp Riffs zwölfteiliger Neuauflage der Dokureihe "Österreich I" startet ORF III Kultur und Information einen großen Schwerpunktabend anlässlich des "Anschlusses" Österreichs an das Dritte Reich am 12. März vor 75 Jahren (alle Infos zum umfassenden ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at). Eindrucksvolle Dokumentationen thematisieren den Einmarsch deutscher Truppen in Österreich und das Ende der Ersten Republik. "Abschied von Österreich" schildert um 20.15 Uhr die tiefen Gräben zwischen den beiden großen politischen Lagern, die Stör- und Propagandaaktionen der Nationalsozialisten, Kurt Schuschniggs Versuch, durch eine Volksabstimmung die deutschen Begehrlichkeiten abzuwehren, die Zeit des Bürgerkrieges und den Untergang Österreichs.

Um 21.50 Uhr erinnert Walter Seledecs Dokumentation "Ein General gegen Hitler - Wilhelm Zehner" an jenen Staatssekretär, der seinen Widerstand gegen die NS-Diktatur mit dem Leben bezahlte. Anhand dieses Schicksals wird hinterfragt, ob der "Anschluss" militärisch hätte verhindert oder verzögert werden können. Ein Film mit Peter Matic, Franz Robert Wagner und Eugen Stark unter der Regie von Leo Bauer.

Im Anschluss stehen Flucht und Emigration im Fokus. "Zwischen Wien und Jerusalem: Über Nacht vogelfrei" beleuchtet um 22.40 Uhr den lokalen Antisemitismus, der Wien im Jahr 1938 zum Modell für die Vertreibung des europäischen Judentums werden ließ. Mittellos und demoralisiert fanden österreichische Juden auch in Palästina schwierigste Bedingungen vor.

Mit der zweiteiligen Dokumentation "Emigration N.Y.: Die Geschichte einer Vertreibung" erzählt ORF III Kultur und Information um 23.35 Uhr und 1.00 Uhr von den diskriminierenden Erlässen und Gesetzen, die jüdische Mitbürger/innen aus Österreich trieben. New York war dabei nicht nur für Künstler/innen und Wissenschafter/innen ein bevorzugtes Exilzentrum. Filmemacher Egon Humer hat mit zwölf Emigranten jüdischer Herkunft über ihre Kindheitserinnerungen an die Flucht aus Österreich gesprochen und das Phänomen der Emigration aus einem anderen Blickwinkel definiert.

Am Sonntag, dem 10. März, steht "Erlebnis Bühne" ganz im Zeichen der großen Sängerin Christa Ludwig: Die legendäre deutsche Mezzosopranistin - am 12. März um 20.15 Uhr auch zu Gast in Barbara Retts "KulturWerk" - feiert am 16. März dieses Jahres ihren 85. Geburtstag. ORF III Kultur und Information zeigt um 15.45 Uhr das Porträt "Die schweigsame Frau - Christa Ludwig" über den selbst auferlegten Vorsatz der Kammersängerin, wenig zu sprechen, um ihre Stimme zu schonen. Mit dieser Enthaltsamkeit ist es allerdings vorbei, seitdem sich die Sängerin im Jahr 1994 von der Bühne zurückgezogen hat. Ein Film voller persönlicher Erinnerungen.

Um 19.30 Uhr heißt es "Christa Ludwig pur - Sternstunden einer Karriere", wenn ORF III Kultur und Information einige ihrer großartigen Bühnen- und Konzertauftritte zeigt. Die gebürtige Berlinerin begeistert u. a. mit Mahlers "Lied von der Erde" unter Leonard Bernstein (Israel Philharmonic Orchestra) und als Suzuki in Puccinis "Madama Butterfly" unter Herbert von Karajan (Wiener Philharmoniker).

Im ORF-III-Hauptabend um 20.15 Uhr präsentiert Barbara Rett die bedeutende Mezzosopranistin an der Seite von Gundula Janowitz und Hermann Prey in der Rolle der Verlobten Dorbella, die in Mozarts "Così fan tutte" 24 Stunden einer Treueprüfung standhalten muss. Musikalischen Hochgenuss liefern zudem die Wiener Philharmoniker unter dem Dirigat von Karl Böhm.

Abgerundet wird der Christa-Ludwig-Abend um 22.55 Uhr mit Ludwig van Beethovens berühmter "Symphonie No. 9 in D minor, op. 125" unter der Leitung von Herbert von Karajan. Im Scheinwerferlicht der Deutschen Oper Berlin begeistern Christa Ludwig, Gundula Janowitz, Jess Thomas, Walter Berry und die Berliner Philharmoniker.

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