Wöginger: Ein guter Tag für die Pendlerinnen und Pendler in Österreich

ÖVP-Sozialsprecher: Größte Reform der Pendlerpauschale seit 25 Jahren

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Heute ist ein guter Tag für die österreichweit rund 1,2 Millionen Pendlerinnen und Pendler. Denn wir beschließen die größte Pendler-Reform seit der Einführung der Pendlerpauschale vor 25 Jahren. Das ist ein wichtiges Signal an arbeitende Menschen in Österreich, die ihr Fahrzeug benötigen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Das erklärte ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger heute, Mittwoch, im Plenum des Nationalrats.

150 Millionen Euro mehr in den Börseln der Pendlerinnen und Pendler und damit vor allem der ländlichen Bevölkerung sind keine Peanuts, sondern eine echte Entlastung, betonte Wöginger weiter. "Damit beschließen wir einen Teuerungsausgleich für die pendelnde Bevölkerung, die unter den steigenden Spritpreisen und der Inflation leiden."

Zu den Inhalten:
- Der Pendler-Euro wird zum kilometerabhängigen Unterstützungsbeitrag. Das bringt den Pendlerinnen und Pendlern pro Kilometer Arbeitsstrecke zusätzlich zwei Euro. Beispiel: Bei 30 km Entfernung sin das 60 Euro pro Jahr zusätzlich.
- Ausweitung der Anspruchsberechtigten - bei zwei Mal Pendeln pro Woche erhält man künftig zwei Drittel des Pendlerzuschlags, bei ein Mal Pendeln pro Woche ein Drittel - das sind wesentliche Verbesserungen für Teilzeitkräfte und damit vor allem für viele Frauen.
- Eine Erhöhung des Pendlerzuschlags von 141 auf 290 Euro bedeutet mehr als eine Verdoppelung!
- Umsetzung des Jobtickets für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - künftig können die Arbeitgeber ihren Angestellten freiwillig und steuerfrei Fahrkarten zur Verfügung stellen. Das ist auch eine wichtige ökologische Komponente.
- Im Sinne der Vereinfachung wird beim Finanzministerium ein Pendlerrechner installiert.

Dass die Zumutbarkeit mehr an die Entfernung gekoppelt wird, bezeichnete Wöginger als ÖAAB-Generalsekretär als "großen Wunsch des ÖAAB, der dem Finanzministerium bereits einen Vorschlag unterbreitet hat."

Die gute Regelung, die wir heute beschließen, tritt rückwirkend mit 1.1.2013 in Kraft. "Das ist eine wichtige Maßnahme für die arbeitende Bevölkerung und jene Menschen, die ihr eigenes Fahrzeug benötigen, um zum Arbeitsplatz zu kommen", schloss Wöginger.
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