"Medizin + Pflege + Glaube + Religion": Herausforderung oder Selbstverständlichkeit?

Interkulturelle Diskussionsrunde bestätigt: Glaubens- und Religionsausübung hat Platz im Krankenhausalltag

Wien (OTS) - Der Aufenthalt in einem Krankenhaus bringt vielfach Ängste und Unsicherheit mit sich. Zu Missverständnissen können Sprachbarrieren oder kulturelle Unterschiede führen aber auch Unwissenheit hinsichtlich Lebensgewohnheiten und Religionsausübung. Wie dem entgegenzuwirken ist, was es zu beachten gilt und wie wichtig der Glaube für kranke Menschen sein kann, darüber diskutierte am 26. Februar 2013 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien eine interkulturelle Fachgruppe. Das Ergebnis lautet: nicht das Trennende in den Mittelpunkt stellen, sondern das Einende und gleichzeitig Respekt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung leben. Dann klappt auch ein multikultureller und multireligiöser Krankenhausalltag.

Interreligiöser Dialog in Medizin und Pflege

Über religiöse Unterschiede, Herausforderungen und auch Gemeinsamkeiten im Krankenhausalltag diskutierten am 26. Februar 2013 Amina Baghajati (Frauenbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Mitglied des Obersten Rates, Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen), Mag. Martin Engelberg (Israelitische Kultusgemeinde Wien, Mitglied des Vorstandes), Dr. Reinhard Pichler (Gesamtleiter Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien), STL DGKS Necmiye Öztürk (Stationsleiterin Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien) und Dr. Clara Ferdinaro (Augenärztin Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien). Rund 60 Gäste verfolgten die von Mag. Peter Menasse moderierte Diskussion. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien.

Herausforderung Religion?

Krankenhausalltag und Religion: Wie passt das zusammen? Wo liegen Herausforderungen und wie kann man damit umgehen? Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen der Diskussionsrunde "Interreligiöser Dialog in Medizin und Pflege" diskutiert und beantwortet: "Wichtig ist, dass Besonderheiten und Unterschiede bei den einzelnen Religionen bekannt sind. Dann ist auch der Abbau von Sprachbarrieren für ein reibungsloses Miteinander von Vorteil. Und es zählen auch gegenseitige Achtung, Toleranz und Wertschätzung. Natürlich ist auch Flexibilität von allen gefordert," so die DiskussionsteilnehmerInnen einhellig.

Langfassung und Fotodownload:

Unter www.bbwien.at finden Sie die Langfassung des Textes. Im Pressebereich finden Sie ein Gruppenfoto der DiskussionsteilnehmerInnen zum Download.

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