• 21.02.2013, 10:54:22
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FP-Waldhäusl: VP-Korruptionsfall BgM Rädler: Verdacht auf versuchte, vorsätzliche Abgabenhinterziehung

VP-NÖ: Die Unersättlichen

Utl.: VP-NÖ: Die Unersättlichen =

St. Pölten (OTS) - Über äußerst interessante Post durfte sich letzte
Woche der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl freuen, dem
brisante Unterlagen zum Steuerakt eines Bürgermeisters aus dem Team
Pröll, von Bad Erlach, NAbg. Johann Rädler anonym zugespielt wurden.
Diesen Dokumenten ist zu entnehmen, dass BM Rädler vorgibt, sein
gesamtes Bürgermeistergehalt in Höhe von rund 3.200 Euro an den
VP-Klub abzuführen, um sich Steuerzahlungen zu ersparen. "Es besteht
der begründete Verdacht, der versuchten, vorsätzlichen
Abgabenhinterziehung", so Waldhäusl. Denn die vom Finanzamt
angeforderten Unterlagen, die diesen Vorwurf entkräften würden,
konnten bis dato nicht vorgelegt werden. "Das einzige, was Rädler
bisher vorweisen konnte, war die Bestätigung seines Parteikassiers,
die eher unter die Kategorie Freundschaftsdienst fällt, als dass sie
als Entlastung dienen könnte", so Waldhäusl.

Der freiheitliche Klubobmann zeigt sich von diesem Vorfall aber wenig
überrascht, so sei Rädler, wenn es um dubiose Machenschaften ginge,
kein unbeschriebenes Blatt. "Ob bei Schlagzeilen über Parteispenden
für Interventionen bei Behörden bis hin zu Hehlerei mit billigem
Heizöl aus Osteuropa, der Name dieses Pröll-Haberers fällt wie das
Amen im Gebet", so Waldhäusl. Als pikantes Detail am Rande sei auch
noch erwähnt, dass Frau Mag. Claudia Rädler-Hochstätter mit der
Abwicklung der steuerlichen Angelegenheiten des VP-Bürgermeisters
betraut und sein Sohn Büroleiter von LH-Stv. Wolfgang Sobotka ist.

Waldhäusl fordert lückenlose Aufklärung, wobei diese durch eine
parlamentarische Anfrage der FPÖ forciert werden soll. "Es ist uns
wichtig, ans Tageslicht zu bringen, wie diese Sache weitergehen wird,
vor allem wie die Reaktionen von Rädler und seiner Pröll-ÖVP sein
werden, nachdem dieser Fall nun publik wurde und somit nicht mehr
vertuscht werden kann", so der freiheitliche Klubobmann.

Rädler würde mit dieser Affäre einmal mehr sehr gut ins grausige
Sittenbild der VP-NÖ passen. "Tarnen, tricksen, täuschen - wäre der
passendere Wahlslogan für die VP-NÖ gewesen, denn Rädler ist nur ein
kleines Rädchen im großen VP-Korruptionsgetriebe. Unter Erwin Prölls
Fittichen ist schon so mancher Korruptionskaiser, wie beispielsweise
Ernst Strasser, hervorgegangen. Offensichtlich ist es bei der VP-NÖ
parteiinterne Linie, die politische Funktion zum Aufbessern der
eigenen Geldbörse zu missbrauchen, anstatt für die Menschen im Land
zu arbeiten. Während die schwarze Gesellschaft überlegt, wie man am
besten gesetzschonend in die eigene Tasche wirtschaftet, werden die
Bürger ungeniert mit Abgaben- und Gebührenerhöhungen sowie
Leistungskürzungen geschröpft. Pröll sollte seinen Gefolgsleuten
schleunigst klar machen, dass ein politisches Mandat nicht
gleichzeitig Steuerbefreiung bedeutet und dafür sorgen, dass Herr
Rädel seine ausstehenden Steuerschulden sofort begleicht", so
Waldhäusl abschließend.

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