• 18.02.2013, 11:41:11
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Stille Katastrophen

Das Rote Kreuz und ECHO machen auf unbekannte Katastrophen aufmerksam

Utl.: Das Rote Kreuz und ECHO machen auf unbekannte Katastrophen
aufmerksam =

Wien/Brüssel (OTS/Rotes Kreuz) - Was haben die USA, die Bahamas,
Jamaika, Haiti, die Dominikanische Republik, Kuba, Vietnam,
Argentinien, Somalia und Indonesien gemeinsam? Sie alle waren im
Oktober 2012 schweren Naturkatastrophen ausgesetzt. Abgesehen von
Hurrikan Sandy, der an der Ostküste der USA große Schäden verursachte
und 131 Menschen das Leben kostete, spielten sich die anderen
humanitären Notlagen unbeachtet von der Weltöffentlichkeit ab. So wie
90 Prozent aller Katastrophen - sie geschehen im Stillen.

"Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass durch Hurrikan Sandy auch in
der Karibik 135 Menschen starben und die Schäden gleich hoch, wenn
nicht gar höher als in den USA, waren", sagt Werner Kerschbaum,
Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und
Rothalbmondgesellschaften startet heute gemeinsam mit dem
Europäischen Amt für Humanitäre Hilfe (ECHO) in Brüssel eine
internationale Kampagne, um auf diese stillen Katastrophen aufmerksam
zu machen. In den nächsten vier Wochen werden nach und nach
Kurzgeschichten und Videos zu zwölf Katastrophen veröffentlicht, die
weitgehend unbekannt geblieben sind.

Das Österreichische Rote Kreuz unterstützt die Kampagne. Schon heute
ist das Kampagnen-Video zu sehen. Geschichten und Video sind auf
www.roteskreuz.at/stillekatastrophen und
https://www.facebook.com/roteskreuzat abrufbar.

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