• 15.02.2013, 10:20:31
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"Was wäre wenn ...?" - "Zeitzeugen" spekulieren in Publikation der Julius Raab Stiftung über 10 Jahre Schwarz-Grün

Wien (OTS) - Politische Proponenten von damals, Journalisten und
Akteure von heute ziehen fiktive Koalitionsbilanz - Herausgeber
Mahrer fordert von Grünen Positionen der Ökosozialen Marktwirtschaft
für künftige Partnerschaft ein

"Was wäre wenn ...?" - das ist Titel und Leitfrage eines Buches
über ein fiktives 10jähriges Jubiläum einer Schwarz-Grünen Koalition
in Österreich, herausgegeben von Harald Mahrer, dem Präsidenten der
Julius Raab Stiftung.

Was wäre in Österreichs Politik besser und was schlechter
gelaufen? Wie hätten sich Steuer-, Energie-, Pensions- und
Europapolitik weiterentwickelt? Fazit: Wir würden heute in einem
anderen Land leben; wie dieses heute nach einer "ökosozialen Wende"
konkret aussehen würde und wie sich der Weg dorthin gestaltet hätte,
darüber gehen die Meinungen weit auseinander.

Zehn "Zeitzeugen" aus Politik, Journalismus und Wirtschaft
beleuchten die Arbeit der auf Bundesebene nicht verwirklichten
Koalition aus unterschiedlichen Aspekten - nämlich Andreas Koller,
Harald Mahrer, Lukas Mandl, Claus Pándi, Stephan Pernkopf, Josef
Riegler, Michael Schuster, Barbara Tóth, Alexander Van der Bellen und
Hubert Wachter.

Partner für das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell der
Zukunft?

Herausgeber Harald Mahrer erklärt zum Buch: "Spekulationen sind
dazu da, um politische Möglichkeitsräume der Zukunft zu eröffnen. Die
von Josef Riegler vorgedachte Ökosoziale Marktwirtschaft, die wir als
Julius Raab Stiftung weiterentwickeln, ist das Wirtschafts- und
Gesellschaftsmodell der Zukunft. Durch ihre ursprüngliche
Programmatik und die ökologische Grundorientierung wären die Grünen
für die ÖVP - im Gegensatz zu anderen Parteien - ein potenzieller
Umsetzungspartner dafür. Neben der fehlenden Mehrheit für eine
mögliche Koalition ist aber das wichtigste Hindernis, dass Teile der
Grünen einer roten Staatswirtschaft an- und nachhängen. Auch damit
ist das Zukunftsmodell momentan leider mehr eine Illusion als eine
Spekulation. Anders sähe die Zukunft aus, wenn die Grünen ihre
Hausaufgaben erledigen würden: Überdenken und Weiterentwickeln ihres
programmatischen Fundaments, klares Bekenntnis zur Ökosozialen
Marktwirtschaft und offene Dialogorientierung in Richtung
Volkspartei."

Das Buch kann man kostenlos bestellen bei
[email protected] bzw. als PDF von der Website
www.juliusraabstiftung.at herunterladen.

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