- 11.02.2013, 11:12:56
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Amann zu Energieeffizienz-Gesetz: Zurück an den Start für dieses wirtschaftsfeindliche "Bürokratie- und Abzock-Monster"!
"Dass sich ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner für diesen "unfreundlichen Akt" gegenüber den Unternehmen auch noch die Unterstützung der Grünen sichern will, spricht Bände."
Utl.: "Dass sich ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner für diesen
"unfreundlichen Akt" gegenüber den Unternehmen auch noch die
Unterstützung der Grünen sichern will, spricht Bände." =
Wien (OTS) - "Satte Mehrkosten für die Betriebe, eine neue
bürokratische Ebene, Strafzahlungen und Co.: Das geplante
Energie-Effizienz-Gesetz ist bereits jetzt bar jeder
wirtschaftspolitischen Vernunft und abseits jeder wirtschaftlichen
Realität gestaltet. Das ist reine "Abzocke" bei den Betrieben. Die
Mitwirkung der Grünen wird es nicht besser machen, im Gegenteil",
warnt heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann. " Für
dieses Unding kann es nur heißen: Zurück an den Start!", so Amann.
Der RfW-Bundesobmann kritisiert besonders die geplante Einführung von
regelmäßigen Energie-Audits und verpflichtenden Beratungen. All das
würde den Betrieben direkte, unnötige Kosten verursachen. Bei den
vorgeschriebenen - und unrealistischen - Einsparungsmaßnahmen von
rund acht Prozent würden alle Betriebe "über einen Kamm geschoren",
unabhängig vom Einsparungspotential, das sie überhaupt realisieren
können. "Damit wäre dieses Gesetz speziell für viele produzierende
Betriebe ein massiver "Klotz am Bein"", so Amann. Würden die Ziele
nicht erreicht, drohe eine Strafzahlungslawine. "Und zwar allen
Betrieben, egal ob sie die Einsparungen realisieren konnten oder
nicht. Diese Form der "Sippenhaftung" ist inakzeptabel", so Amann.
Grundsätzlich liege es im ureigensten Interesse der Unternehmen, den
Kostentreiber Energie in den Griff zu bekommen. "Dazu braucht es
keine Verbürokratisierungswelle und keine "naseweisen" Vorschriften,
schon gar nicht, wenn sie derart praxisfern und wirtschaftsfeindlich
gestaltet sind", so Amann.
Den Betrieben staatlich vorzuschreiben, innerhalb welchen Zeitraums
sie auf welche Art wie viel Energie einzusparen haben und sie dann
alle kollektiv bestrafen zu wollen, sei ein absolutes "Unding". "Es
ist eine Schande, dass so eine "Wachstumsbremse" die Handschrift
eines Wirtschaftsministers trägt. Und dass sich
ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner für diesen "unfreundlichen Akt"
gegenüber den Unternehmen auch noch die Unterstützung der Grünen
sichern will, spricht Bände", so Amann.
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